«Spore»: Das etwas andere Universum
Aktualisiert

«Spore»Das etwas andere Universum

Mit «Spore» hieven die «Sims»-Entwickler das Genre der Lebens­simulationen auf ein neues Level.

«Vom Mikro- hin zum Makrokosmos», lautet das Motto von «Spore». Der Spieler lenkt die Geschicke einer selbst kreierten Spezies durch verschiedene Phasen der Evolution. Mit dem im Lieferumfang enthaltenen «Creature Creator» wird aus unzähligen Einzelteilen ein Lebewesen erschaffen, wobei das Aussehen des Geschöpfs ausschlaggebend für sein späteres Verhalten ist: Verpasst man seinem Liebling ein scharfes Gebiss, wird aus ihm später ein Fleischfresser – und lange Beine garantieren eine schnelle Fortbewegung.

Bis die Schöpfung allerdings über den Screen flimmert, muss zunächst die Zell-phase überwunden werden, in der sich der künftige Säuger als Einzeller im Wasser tummelt.

Ist er dem nassen Element entstiegen, folgt die Kreaturenphase, in welcher erste soziale Kontakte zu anderen Lebewesen geknüpft werden.

Während der Stammesphase gilt es, die eigene Spezies zu vermehren und territoriale Ansprüche zu stellen. Ausserdem kann spätestens jetzt entschieden werden, ob man ein friedliebendes oder ein kriegerisches Volk weiterentwickeln will. Ist der Heimatplanet fest in den Händen der eigenen Sippe, tritt man in die letzte Phase ein, in der andere Planeten kolonisiert werden.

«Spore» verspricht ein Highlight seines Genres zu werden. Die Kombination aus komplexem Inhalt, eingängigem Gameplay und knuffiger Grafik vermag in den Bann zu ziehen.

Ill-FiL

Ein ausführliches Review zu «Spore» gibts nächsten Montag (8.9.08) in «Game TV». Ausserdem: «Mercenaries 2» und «Facebreaker». Ab 18.30 Uhr auf Star TV.

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