Das «Avatar»-Auto Vision AVTR von Mercedes-Benz ist zu Besuch am ZFF

Der Vision AVTR von Mercedes-Benz feiert im Rahmen des Zürich Film Festivals seine Schweizer Premiere auf dem Sechseläutenplatz.

Der Vision AVTR von Mercedes-Benz feiert im Rahmen des Zürich Film Festivals seine Schweizer Premiere auf dem Sechseläutenplatz.

Mercedes-Benz Schweiz
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Am Zurich Film FestivalDas futuristische «Avatar»-Auto ist zu Besuch in Zürich

Das Showcar Vision AVTR von Mercedes-Benz ist inspiriert vom Hollywood-Film «Avatar». Im Rahmen des Zürich Film Festivals ist die Studie zum ersten Mal in der Schweiz zu sehen. Redaktorin Isabelle Riederer durfte exklusiv Platz nehmen.

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Isabelle Riederer / A&W Verlag

Erinnerst du dich noch an die blauen Wesen aus dem Film «Avatar»? Die Na’vi leben im Jahr 2154 auf Pandora in völliger Harmonie mit der Natur, während die Menschen auf der Erde so gut wie alle Rohstoffe aufgebraucht haben und in einer dramatischen Energiekrise stecken. Klingt erschreckend nah an der aktuellen Realität?

Der Science-Fiction-Blockbuster von Regisseur James Cameron kam 2009 in die Kinos und beeindruckte nicht nur mit seinen visuellen 3D-Effekten, sondern auch mit seiner Kernbotschaft, dass die Menschen mit der Natur in Einklang leben sollten. Im Dezember kommt mit «Avatar 2: The Way of Water» die Fortsetzung in die Schweizer Kinos.

Schaust du den neuen «Avatar»-Film?

Mercedes-Benz hat sich dieser Botschaft bereits vor vielen Jahren angenommen und in enger Zusammenarbeit mit James Cameron und Produzent Jon Landau das Showcar Vision AVTR entwickelt. Ein visionäres Elektroauto, das bis zum 2. Oktober im Pavillon des Zürich Film Festivals auf dem Sechseläutenplatz steht und seine Schweizer Premiere feiert.

«Die Kernbotschaft des Films, dass die Menschen mit der Natur in Harmonie leben sollen, hat sich auch Mercedes-Benz auf die Fahne geschrieben. So haben wir uns klar für eine nachhaltige Mobilität entschieden, vom Antriebskonzept, über nachhaltige Materialien bis hin zu einer Kreislaufwirtschaft», erklärt Klaus Millerferli, Projektleiter Showcars bei Mercedes-Benz.

Klaus Millerferli, Projektleiter Showcars bei Mercedes-Benz, erklärt Redaktorin Isabelle Riederer das Konzept des Vision AVTR.

Klaus Millerferli, Projektleiter Showcars bei Mercedes-Benz, erklärt Redaktorin Isabelle Riederer das Konzept des Vision AVTR.

Mercedes-Benz Schweiz
Das visionäre Elektroauto ist ein Einzelstück und entstand in enger Zusammenarbeit mit den Machern des Hollywood-Blockbusters «Avatar».

Das visionäre Elektroauto ist ein Einzelstück und entstand in enger Zusammenarbeit mit den Machern des Hollywood-Blockbusters «Avatar».

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Der Vision AVTR steht für die Harmonie zwischen Mensch, Maschine und Natur – ähnlich wie im Film «Avatar» geht der Mensch mit dem Vision AVTR eine Verbindung ein.

Der Vision AVTR steht für die Harmonie zwischen Mensch, Maschine und Natur – ähnlich wie im Film «Avatar» geht der Mensch mit dem Vision AVTR eine Verbindung ein.

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Lebender Organismus statt schnödem Auto

Der Vision AVTR ist dabei weniger Auto als mehr ein lebender Organismus. Kaum kommt man in die Nähe des Fahrzeugs, erwacht es zum Leben. Die Flaps auf der Rückseite beginnen sich zu bewegen wie die Schuppen eines Reptils, die Flügeltüren schwenken nach oben und geben das futuristische Interieur frei. «Für die Sitze haben wir ein veganes Leder verwendet und auch das Holz besteht aus einer Liane, die sehr schnell wieder nachwächst», erklärt Millerferli. Der Einstieg fällt leicht, die schalenartigen Liegesitze zusammen mit dem weichen Material umhüllen einen regelrecht. «Die Sitzform soll an die Blätter erinnern, in denen die Na’vi schlafen», sagt Millerferli.

Symbiotische Verbindung von Mensch, Maschine und Natur

Das Showcar ist durch und durch inspiriert vom Film «Avatar», so gibt es auch kein Lenkrad, der Fahrer geht mit dem AVTR eine Art symbiotische Verbindung ein. Millerferli: «So wie die Na’vi mit dem Baum des Lebens und den Organismen auf Pandora eine Verbindung eingehen, tut das der Fahrer auch mit dem AVTR.» Gesagt, getan. Ich lege meine Hand auf die Control Unit in der Mitte der Konsole und spüre, wie er meinen Herzschlag übernimmt, gleichzeitig beginnt mein Sitz zu pulsieren. Jetzt bin ich mit dem AVTR eins und könnte eigentlich losfahren – oder besser gesagt «krebsen».

Denn das Auto hat keine normalen Räder, sondern Kugeln. Dadurch fährt das Showcar nicht nur vorwärts, rückwärts, nach links und nach rechts, sondern auch 30 Grad seitwärts. Dadurch ergibt sich eine Art Krebsgang. «Wenn man die Möglichkeiten der Fortbewegungen kombiniert, bewegt sich der AVTR ähnlich wie eine Schlange», sagt Millerferli. Leider durfte ich den AVTR nicht fahren. Doch Millerferli versicherte mir, dass er fahrtüchtig wäre. Immerhin wird er angetrieben von vier Elektromotoren, die eine Leistung von 350 kW auf die Strasse bringen.

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Interaktive Steuerung und 3D-Effekte

Doch auch im Innern gibt es noch genug zu entdecken, darunter die futuristischen 3D-Effekte, die sich mit Hilfe einer Gestensteuerung aktivieren lassen. Dabei hebt man die Hand und plötzlich werden Symbole auf die Handfläche projiziert. Durch das Ballen der Faust werden die einzelnen Menüs ausgewählt, anschliessend projizieren hochauflösende Beamer vom Film inspirierte Szenen auf die Mittelkonsole und den Armaturenträger. Ich fliege also nicht nur mit einem Banshee-Drachen zwischen den schwebenden Bergen hindurch, sondern reite auch mit einem Schreckenspferd durch den Dschungel von Pandora. Also wenn die Zukunft der Mobilität so aussieht und sich anfühlt, dann wird sie grossartig.

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