Aktualisiert 27.09.2004 18:43

Das Geheimnis von Ripasso

Nein, Ripasso ist keine Traubensorte. Steht auf dem Etikett Ripasso, kann man sicher sein, einen gehaltvollen und kräftigen Valpolicella vor sich zu haben.

Ripasso bedeutet, dass dem Wein nach dem Ende der Gärung ungepresste Traubenschalen (die von der Amarone-Produktion stammen) beigemischt werden. Dadurch erhält der Wein eine typische Note, die an Rosinen, Lakritze, Pflaumenkompott und Gewürznelken erinnert. Hinzu kommt, dass der Alkoholgehalt markant und die Tannine präsent sind.

Der Ripasso 2002 der Selektion Grands Vins Globus wurde im Haus Pietro Plozza produziert und ist der perfekte Begleiter für den Winter. Er ist schmelzig, komplex und trägt die Wärme eines Cheminéefeuers in sich.

Passt zu Wild, Braten, Pilzsaucen und reifem Käse. Apropos Traubensorten: Dieser Wein enthält Corvina, Rondinella und Molinara.

Jan Graber

Bezugsquelle: Globus Delicatessa, 19.80 Franken.

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