Aktualisiert 01.07.2011 19:48

Neues SF-Quiz«Das Geld ist falsch»

René Rindlisbacher lockt Kandidaten in «Die Millionen-Falle». 20 Minuten Online traf den Moderator im Kölner Studio und sprach mit ihm über deutsche Zuschauer, Gewinner und Blüten.

von
Bettina Bendiner
René Rindlisbacher moderiert die neue SF-Show «Die Millionenfalle».

René Rindlisbacher moderiert die neue SF-Show «Die Millionenfalle».

Wollten Sie die Million mal klauen?

René Rindlisbacher: Eigentlich nicht. Das Geld ist falsch. Doch je länger man diese Bündel hin und her schiebt, desto grösser wird der Reiz. Und es sieht toll aus, so schön grün.

Verschenken Sie es gerne?

Ja, ich gehöre zu den Geldgebern. Deshalb überlege ich nie, was ich damit machen würde. Aber wenn man die Million immer vor sich hat, ist das schon spannend.

Welche Kandidaten machen Sie am liebsten reich?

Die mutigen. Man muss zocken. Ein Mensch kann nicht alles wissen. Wenn jemand Emotionen zeigt, freut es mich auch. Eine junge Frau gewann eine grössere Summe. Sie hat geweint.

Wer nicht heult, hat kein Geld verdient?

Nein. Es ist nur einfach schön, Leuten Geld zu geben, die Emotionen zeigen.

Helfen Sie Ihren Lieblingen?

Nein. Ich weiss genau, was die Zuschauer denken. Da kommt eine hübsche junge Frau, jetzt hilft er.

Könnten Sie alle Fragen beantworten?

Ich weiss vielleicht die Hälfte. Aber ich muss auch raten.

Wie gefällt Ihnen die Produktion in Köln?

Das Team und die Arbeitsbedingungen sind super. Aber für mich als Komiker ist es nicht so gut. Ich rede viel und witzle mit den Kandidaten herum. Als Komiker bin ich es gewohnt, mit dem Publikum zu arbeiten, damit es eine gute Show wird.

Hoffen Sie auf mehr als sechs Sendungen?

Ja natürlich. Aber nur, wenn die Show wirklich gut ist. Wenn die Sendung Erfolg hat, hoffe ich, dass es länger geht.

Was würden Sie mit einer Million machen?

Mein Sohn bekäme eine Rennfahrer-Ausbildung, meine Tochter ein Springpferd, und wenn das Geld reicht, würden meine Frau und ich einen Wein kreieren.

Was ist mit der Million?

Das Schweizer Fernsehen arbeitet in den sechs in Deutschland produzierten Sendungen mit Falschgeld. «Mit echtem Geld zu arbeiten, zu teuer. Alleine der Sicherheitsaufwand würde rund 40 000 Franken kosten», sagt SRF-Sprecher Martin Reichlin. Hätte das SF das Geld in Deutschland abgehoben, hätte der Sender wegen des Wechselkurses zu viele Gebürengelder verloren.

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