Aktualisiert 15.08.2013 08:25

Openair St. GallenDas grosse Aufräumen hat begonnen

Mehrere hundert Personen haben gestern im Sittertobel aufgeräumt. Die Spuren des Openairs sind aber noch lange sichtbar.

von
Marc Sieger

Schlamm, unzählige stehen gelassene Zelte und tonnenweise Abfall: Ein Tag nach dem Openair St. Gallen glich das Sittertobel einem Schlachtfeld. Inmitten der Verwüstung begannen die freiwilligen Helfer und Helferinnen gestern mit dem Aufräumen. Unter ihnen auch die erste und zweite Oberstufe der SBW in Häggenschwil. «Die Schüler helfen beim Aufräumen um ihre Klassenkasse etwas aufzubessern», erzählt Lehrer Philippe Zimmer. Er selbst sei dieses Jahr zum ersten mal dabei, die Schüler der SBW hätten jedoch schon in vergangenen Jahren beim Aufräumen mitgeholfen. «Insgesamt waren rund dreihundert Schüler von verschiedenen Schulen aus St. Gallen und dem Thurgau bei den Aufräumarbeiten beteiligt», sagt Mica Frei, Verantwortlicher für Bau, Technik und Gelände des Openairs.

Überaschend viele Zelte abgegeben

Um die Hilfe seien sie dieses Jahr besonders froh: «Wegen des Schlamms sind viel mehr Zelte stehen geblieben als in anderen Jahren», so Frei. Überraschend viele hätten ihr Zelt auch bei den Abgabestellen abgegeben, die dieses Jahr zum ersten mal eingerichtet wurden. « Es lief besser als erwartetet, ein ganzer Container wurde so gefüllt», sagt Frei. Die Zelte werden nun geprüft, zurechtgemacht und dann an wohltätige Organisationen gespendet.

Viel Schlamm am St.-Gallen-Openair

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