Champions League: Das grosse Hoffen auf die Revanche
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Champions LeagueDas grosse Hoffen auf die Revanche

Vogel, Shaqiri, Streller: Sie alle sprachen nach der unglücklichen CL-Pleite des FCB gegen Benfica unisono von einer «unglücklichen Niederlage». Captain Streller hat bereits das Rückspiel im Auge.

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Heiko Vogel befand nach seiner CL-Premiere als Cheftrainer des FC Basel: «Das Resultat spiegelt den Spielverlauf nicht korrekt wider.» Konkret stellte Vogel jenen Pfiff des Unparteiischen in Frage, der Cardozos Freistosstreffer zum 0:2 vorausging. Allerdings gestand er Benfica Lissabon im Interview mit SF auch zu, kaltschnäuziger agiert zu haben. «Ab der 70. Minute», so Vogel weiter, «war es kein normales Fussballspiel mehr. Benfica hat sich dann nur noch auf die Spielzerstörung konzentriert.» Seiner Mannschaft könne er nur ein Kompliment machen. «Sie hat nie aufgegeben.»

Besonders hervorheben wollte der FCB-Trainer die Unterstützung des heimischen Anhangs im St. Jakobs-Park. «Der Support der Fans war überragend, wie immer eigentlich. Wobei, heute wars fast noch ein bisschen mehr».

«Mangelnde Konsequenz»

Xherdan Shaqiri bemängelte nach Spielschluss: «Wir waren zu inkonsequent, uns hat die letzte Überzeugung gefehlt.» Der unglückliche Treffer zum 0:2 habe dem Team den Todesstoss versetzt. Wie Teamkollege Marco Streller hob auch Shaqiri die Konterstärke der Portugiesen hervor. Um die habe man gewusst, sich beim 0:1 aber trotzdem erwischen lassen.

Marco Streller sah sogar ein kleines Chancenplus des FCB. «Auch ich persönlich habe gesündigt.» Der FCB-Captain denkt bereits an das Rückspiel in Portugal und hofft, mit seinen Mitspielern für eine Überraschung sorgen zu können.

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