Aktualisiert 31.03.2017 08:27

Für Einsteiger

Das grosse Island-ABC

Von A wie «Áfram með smjörið» bis Z wie Zoologie: Was Sie über das Trend-Reiseland der Stunde wissen müssen.

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sei
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A wie «Áfram með smjörið». Wortwörtlich übersetzt heisst das isländische Sprichwort: «Auf, auf, mit der Butter.» Die Bedeutung: «Weiter gehts!» oder «Weitermachen!» Also dann auf zu ...

A wie «Áfram með smjörið». Wortwörtlich übersetzt heisst das isländische Sprichwort: «Auf, auf, mit der Butter.» Die Bedeutung: «Weiter gehts!» oder «Weitermachen!» Also dann auf zu ...

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B wie Bier. Bis zum 1. März 1989 war Bier auf Island verboten. Seither wird die Legalisierung jedes Jahr mit dem nationalen Biertag gefeiert. Vor Aufhebung der Bier-Prohibition peppten die Einheimischen ihre Drinks mit Brennivin, einem starken Branntwein, auf. Heute wird der Schnaps vor allem von Touristen getrunken, die Hákarl (fermentierter Grönlandhai) damit herunterspülen. Isländer trinken lieber Bier. Und essen Softeis.

B wie Bier. Bis zum 1. März 1989 war Bier auf Island verboten. Seither wird die Legalisierung jedes Jahr mit dem nationalen Biertag gefeiert. Vor Aufhebung der Bier-Prohibition peppten die Einheimischen ihre Drinks mit Brennivin, einem starken Branntwein, auf. Heute wird der Schnaps vor allem von Touristen getrunken, die Hákarl (fermentierter Grönlandhai) damit herunterspülen. Isländer trinken lieber Bier. Und essen Softeis.

C wie Caving. Gletscherhöhlen, Lavaröhren, Tropfsteinhöhlen – die Insel aus Feuer und Eis ist voll mit unterirdischen Wundern. Wer keine Platzangst hat, sollte sich einen Ausflug unter Tage nicht entgehen lassen. Allerdings nur mit Guide und passender Ausrüstung.

C wie Caving. Gletscherhöhlen, Lavaröhren, Tropfsteinhöhlen – die Insel aus Feuer und Eis ist voll mit unterirdischen Wundern. Wer keine Platzangst hat, sollte sich einen Ausflug unter Tage nicht entgehen lassen. Allerdings nur mit Guide und passender Ausrüstung.

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Eigentlich sind die Isländer ein lockeres Völkchen, doch eine Sache betreiben sie mit heiligem Ernst: den Besuch im Thermalbad. «Hier sorgen Touristen am häufigsten für Unmut, weil sie sich nicht gründlich genug waschen, bevor sie in den Pool steigen», sagt Karen Möller Sívertsen vom isländischen Fremdenverkehrsamt. Spätestens seit dem sympathischen Auftritt bei der Fussball-EM im letzten Sommer kann sich Island kaum mehr vor Besuchern retten. Die Zahlen sind in den letzten Jahren geradezu explodiert. Fanden 2001 noch 296 000 Reisende ihren Weg auf die Vulkaninsel, waren es 2015 rund 1,3 Millionen.

Dieses Jahr sollen erstmals über zwei Millionen Touristen die Insel überschwemmen. Und das bei knapp 336 000 Einwohnern.

Seit 2012 ist der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle der Insel. Trotzdem oder gerade deshalb wird er für die Einheimischen auch zunehmend zur Belastung. Nun gibt man mit einer Online-Kampagne Gegensteuer. In der «Iceland Academy» lernen Besucher dank Video-Tutorials zum Beispiel, wie man ein Selfie schiesst, ohne einen Unfall zu bauen, oder eben, wie man sich im Hotpot richtig verhält.

Zur Vorbereitung für Neulinge hat 20 Minuten ein Island-ABC (s. Bildstrecke) mit wissenswerten Infos und amüsanten Facts über die Insel aus Feuer und Eis zusammengestellt.

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