Das grosse Nervenflattern vor der olympischen Party

Aktualisiert

Das grosse Nervenflattern vor der olympischen Party

Vor dem olympischen Leckerbissen ist in der Eliteklasse des Schweizer Hockeys noch einmal Strichkampf pur angesagt.

Bern und Lugano stehen im Viertelfinal, die SCL Tigers und praktisch sicher auch Servette bestreiten das Playout – fünf Runden vor Abschluss der NLA-Quali, die wegen Olympia vom 5. bis 28. Februar unterbrochen wird, geht der Tanz am Strich weiter.

Acht Klubs kämpfen um sechs Playoff-Plätze, wobei Champion Davos (44 Punkte) und Bill Gilligans Seebuben (42) realistischerweise den Platz an der Sonne einnehmen dürften. Die Lage für Pekka Rautakallios Ambri (41) hat sich nach dem letzten Wochenende erheblich verbessert.

Für den EV Zug (39), die Kloten Flyers (37), Neuling Basel (37), Fribourg (37) und die ZSC Lions (36) jedoch wird der letzte Abschnitt des Meisterschaftsmarathons zum grossen Nervenflattern. Den Spielern, Trainern und Funktionären sitzt die Angst im Nacken. Ob Lust oder Frust, ob Sieg oder Pleite, hängt auch davon ab, wie das involvierte Personal mit dem grossen Druck fertig wird.

Von der Ausgangslage her wiegt die Last für den ZSC am schwersten: Geht man davon aus, dass 44 Punkte für einen Playoff-Rang knapp reichen sollten, so müssen die Löwen alle vier restlichen Schicksalspartien gewinnen. Verliert Tamminens Truppe das Derby am Samstag im Schluefweg, so ist der Playoffzug für den ZSC definitiv abgefahren.

Florian A. Lehmann

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