Aktualisiert 11.12.2019 10:24

Streaming-KampfFacebook will sich beliebte Gamer schnappen

Erst kürzlich hat Microsoft Top-Streamer von Twitch abgeworben. Jetzt will auch Facebook mit Twitch-Streamern durchstarten.

von
rca
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Es fing mit Tyler «Ninja» Blevins an: Der bekannte «Fortnite»-Streamer wechselte nach einem Millionendeal von Twitch auf Microsofts Streaming-Plattform Mixer.

Es fing mit Tyler «Ninja» Blevins an: Der bekannte «Fortnite»-Streamer wechselte nach einem Millionendeal von Twitch auf Microsofts Streaming-Plattform Mixer.

Ninja
Kurz darauf folgte auch der Shooter-Profi Michael «Shroud» Grzesiek. Er war früher als E-Sportler bei Cloud 9 tätig und spielte «Counter-Strike».

Kurz darauf folgte auch der Shooter-Profi Michael «Shroud» Grzesiek. Er war früher als E-Sportler bei Cloud 9 tätig und spielte «Counter-Strike».

C9
«Destiny»-Spieler Cory «Gothalion» Michael hatte täglich Tausende Zuschauer. Auch er wird künftig nur noch auf Mixer streamen.

«Destiny»-Spieler Cory «Gothalion» Michael hatte täglich Tausende Zuschauer. Auch er wird künftig nur noch auf Mixer streamen.

KingGothalion

Es begann mit dem bekanntesten «Fortnite»-Streamer Tyler «Ninja» Blevins, der mit Microsoft einen Millionendeal einging und von Twitch zu deren Plattform Mixer wechselte. Kurz darauf folgten der Shooter-Profi Michael «Shroud» Grzesiek und «Destiny»-Spieler Cory «Gothalion» Michael. Sie alle zeigen sich nun exklusiv auf Mixer.

Seit kurzem buhlt auch Facebook um die Influencer der Gaming-Welt. Der Social-Media-Titan lancierte letztes Jahr Facebook Gaming. Jedoch konnte sich die Plattform gegenüber der Konkurrenz nicht durchsetzen. Jetzt tut es Facebook Mixer gleich und schnappt sich für grosse Summen bekannte Twitch-Streamer. Bereits gewechselt hat der bekannteste «Hearthstone»- und «Teamfight Tactics»-Streamer, Jeremy «DisguisedToast» Wang.

Facebook holt sich Rekordsieger

Nun kündigt der grösste «Smash Bros.»-Streamer und ehemalige E-Sportler Gonzalo «Zero» Barrios ebenfalls an, exklusiv auf Facebook zu streamen. «Facebook erlaubt es mir, neue Optionen wie Charity-Streams anzugehen», sagt der 24-Jährige in einem Ankündigungsvideo. So streamte er bereits im Namen einer Organisation für psychische Erkrankungen und sammelte für diese Spenden.

Auf Social Media zeigen sich die Follower von Zero und DisguisedToast mehrheitlich enttäuscht. Facebook sei für viele eine noch unausgereifte Plattform für Game-Streaming. So müssten sich Nutzer zum Zuschauen mit ihrem persönlichen Account einloggen, was die Anonymität verhindere.

Zero gehört zu den besten «Smash»-Spielern der Welt. Er hält den Guinness-Weltrekord für die grösste Siegesserie an Turnieren. Zwischen November 2014 und Oktober 2015 gewann er in den Staaten 53 Turniere nacheinander. Er zog sich 2018 von den Wettkämpfen zurück und widmete sich Vollzeit dem Streaming.

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