Masturbation May - Das hat Bill Clinton mit dem Masturbation May zu tun
Publiziert

Masturbation MayDas hat Bill Clinton mit dem Masturbation May zu tun

Der 7. Mai ist der Internationale Tag der Masturbation. Verantwortlich dafür ist der ehemalige US-Präsident Bill Clinton - zumindest indirekt.

von
Meret Steiger
1 / 6
Der ganze Mai ist der Masturbation gewidmet, es ist der «Masturbation May».

Der ganze Mai ist der Masturbation gewidmet, es ist der «Masturbation May».

Unsplash
Verantwortlich dafür ist unter anderem – und eher unfreiwillig – der ehemalige US-Präsident Bill Clinton.

Verantwortlich dafür ist unter anderem – und eher unfreiwillig – der ehemalige US-Präsident Bill Clinton.

Pixabay
Als während seiner Amtszeit Joycelyn Elders, Sanitätsinspekteurin der Vereinigten Staaten (Surgeon General), Masturbation in den Lehrplan für Aufklärungsunterricht aufnehmen wollte, hat er sie entlassen.

Als während seiner Amtszeit Joycelyn Elders, Sanitätsinspekteurin der Vereinigten Staaten (Surgeon General), Masturbation in den Lehrplan für Aufklärungsunterricht aufnehmen wollte, hat er sie entlassen.

Public Domain

Darum geht’s

  • Der 7. Mai ist der Internationale Tag der Masturbation.

  • Ins Leben gerufen hat ihn Sextoy-Hersteller Good Vibrations zu Ehren von Joycelyn Elders.

  • Elders wollte Masturbation zu einem Teil des Sexualkundeunterrichts machen.

  • Denn: Masturbieren hat diverse positive Effekte auf Körper und Geist.

Der Internationale Tag der Masturbation ist jeweils der 7. Mai, an diesem Tag sollen das Recht und die Freiheit zu masturbieren gefeiert werden. Verantwortlich dafür ist unter anderem Bill Clinton – wenn auch eher unfreiwillig: 1994 entliess der damalige US-Präsident Joycelyn Elders, Sanitätsinspekteurin der Vereinigten Staaten (Surgeon General) und damit operative Leiterin des amerikanischen Gesundheitswesens.

Der Grund: Joycelyn wollte, dass Masturbation Teil des Aufklärungsunterrichts für die Schüler der Vereinigten Staaten werden soll. Auf die Frage, ob Masturbation im Lehrplan stehen soll, antwortete Elders: «Ich denke, dass das Teil der menschlichen Sexualität ist und deswegen wohl unterrichtet werden sollte». Das sorgte für Kontroversen und schliesslich für ihren Rücktritt. Ein Jahr später, im Mai 1995, erklärte Sextoy-Hersteller Good Vibrations den ersten Internationalen Tag der Masturbation zu Ehren von Joycelyn Elders.

Masturbation ist gesund

Inzwischen wurde der Tag der Masturbation sogar auf den ganzen Monat Mai ausgeweitet. Zu Recht: Masturbieren hat sehr viele positive Effekte auf den Körper und die Stimmung. Es soll Stress reduzieren, für besseren Schlaf sorgen, ebenso für eine bessere Stimmung und mehr Entspannung. Orgasmen haben ausserdem einen positiven Einfluss auf Periodenkrämpfe und andere Arten von Schmerz.

Verschiedene Studien kamen auch zum Schluss, dass Masturbieren gut für unser Sexleben ist: Einerseits, weil man sich so selbst am besten kennenlernt und mit einem Partner dann genauer weiss, was einem gefällt. Andererseits aber auch, weil laut zwei Studien von 2009 die Nutzung eines Vibrators bei den befragten Männern und Frauen die allgemeine Lust gesteigert hat – die Frauen gaben ausserdem an, feuchter zu werden, während die Männer von «stabileren» Erektionen berichteten.

Süchtig nach Selbstbefriedigung

Tatsächlich gibt es bei der Selbstbefriedigung keine Nebenwirkungen, allerdings gewisse Risiken: Es kann eine Sucht entstehen, bei der die Betroffenen Freunde, Familie und Job vernachlässigen. Und gerade bei Männern kann es auch zu einer Desensibilisierung kommen, wenn sie mit zu viel Druck masturbieren. Experten empfehlen in diesem Zusammenhang, die Methoden immer mal wieder zu ändern.

Hol dir den OneLove-Push!

Du willst keinen Comic von Yehuda Devir mehr verpassen, willst wissen, welche Bettgeschichten Ella, Bruce und Lars diese Woche erzählen, und interessierst dich für Facts und Trends rund um Beziehung, Sex und Dating? Kannst du von aussergewöhnlichen Liebesgeschichten und ungewöhnlichen Schicksalen nicht genug bekommen? Dann hole dir den OneLove-Push, um keine wichtige Story mehr zu verpassen.So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tippe unten rechts auf «Cockpit», dann aufs «Einstellungen»-Zahnrad und schliesslich auf «Push-Mitteilungen». Beim Punkt «Themen» tippst du «OneLove» an – schon läufts.

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Deine Meinung