Wenn der Schädel brummt – Das hilft wirklich gegen den Silvesterkater – Tipps für den Morgen danach
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Wenn der Schädel brummtDas hilft wirklich gegen den Silvesterkater – Tipps für den Morgen danach

2022 beginnt für viele Menschen mit einem Kater: Brummschädel, rebellischer Magen, bleierner Körper. Was kann man dagegen tun? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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Wer einen Silvesterkater verhindern will, sollte sich an folgende Regel halten: Auf jedes alkoholische Getränk folgt ein Glas Mineralwasser.

Wer einen Silvesterkater verhindern will, sollte sich an folgende Regel halten: Auf jedes alkoholische Getränk folgt ein Glas Mineralwasser.

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Alkohol auf den leeren Magen zu konsumieren, ist keine gute Idee.

Alkohol auf den leeren Magen zu konsumieren, ist keine gute Idee.

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Zwischendurch sind mineralstoffreiche Snacks wie Nüsse, Käsehappen, Leberwurstbrötchen oder eine Suppe empfehlenswert.

Zwischendurch sind mineralstoffreiche Snacks wie Nüsse, Käsehappen, Leberwurstbrötchen oder eine Suppe empfehlenswert.

20min/Celia Nogler

Darum gehts

  • Der Körper nimmt Alkohol schnell auf und baut ihn nur langsam wieder ab.

  • Ein Mangel an Wasser und Mineralstoffen ist Hauptverursacher von Kopfschmerzen, Schwindel und Nachdurst am Morgen danach.

  • Wer einen Brummschädel verhindern will, sollte Alkohol nicht auf den leeren Magen konsumieren.

Das neue Jahr beginnt für viele Menschen mit einem Brummschädel und einem rebellischen Magen – also mit typischen Symptomen nach zu viel Alkohol. Doch was kann man dagegen tun? Einige Tipps:

Wie kommt es zum Kater?

Der Mangel an Wasser und Mineralstoffen durch den Alkoholkonsum ist Hauptverursacher von Kopfschmerzen, Schwindel und Nachdurst am Morgen danach. Besonders heftig wirken auch kohlensäurehaltige sowie warme, zuckerreiche Getränke wie Punsch und Liköre, bei denen der Alkohol besonders schnell in der Blutbahn zirkuliert. Zu wenig Schlaf kann einen Kater noch verstärken.

Was schützt vor dem Brummschädel am Morgen?

Wer einen Brummschädel verhindern will, sollte Alkohol nicht auf den leeren Magen konsumieren. Fettreiche Speisen wie Nudelgerichte, Thunfisch in Öl, Bratkartoffeln oder Bratwürstchen eignen sich gut als Grundlage. Als Faustregel gilt: Auf jedes alkoholische Getränk folgt ein Glas Mineralwasser. Das reduziert die Alkoholaufnahme, und der Körper trocknet nicht aus. Zwischendurch sind mineralstoffreiche Snacks wie Nüsse, Käsehappen, Leberwurstbrötchen oder eine kräftige Suppe empfehlenswert. Sie füllen den vom Alkohol ausgeschwemmten Mineralstoffspeicher wieder auf.

Hilft es, bei einer Alkoholsorte zu bleiben?

Gesundheitsexperten zufolge ist das ein Irrglaube. Es ist schlicht die konsumierte Menge an Alkohol, die den Ausschlag gibt. Freilich bescheren süsse Getränke wie Cocktails, Likör und Weinschorle sowie konzentrierte Alkoholika wie Brandy häufiger einen Brummschädel.

Wie lange dauert es, bis der Körper Alkohol abbaut?

Der Körper nimmt Alkohol schnell auf und baut ihn nur langsam wieder ab. Ein 80 Kilogramm schwerer Mann benötigt etwa zweieinhalb Stunden, um 20 Gramm Alkohol abzubauen. Das entspricht etwa einem halben Liter Bier, einem Viertelliter Wein oder drei Gläsern Schnaps. Frauen brauchen für die gleiche Menge rund drei Stunden zum Abbauen.

Was tun, wenn der Schädel doch brummt?

Wer trotz aller Vorsichtsmassnahmen am Neujahrsmorgen mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel aufwacht, bekämpft die Beschwerden am besten mit reichlich Mineralwasser, Fruchtsaftschorlen und einem sauer-salzigen Frühstück. Empfehlenswerter als Kopfschmerzmittel sind ein Sauerkrauteintopf, Bratheringe, Oliven, Salzgebäck und saure Gurken. Die Säure fördert den Alkoholabbau, das Salz ersetzt verlorene Mineralstoffe wie Kalzium. Auch Obst und Vollkornprodukte helfen der Leber, den Alkohol abzubauen. Schmerzmittel belasten die Leber eher noch zusätzlich. Der durch Alkohol gereizte Magen könnte allerdings Probleme mit einem zu üppigen Frühstück bekommen, deshalb sind eher kleinere Portionen angeraten.

Was tun gegen den sogenannten Nachdurst?

Dagegen helfen stilles Mineralwasser oder Fruchtsaftschorle. Sprudelwasser ist eher ungeeignet, weil Kohlensäure den ohnehin strapazierten Magen reizt. Auch Kaffee verstärkt bei manchem Katergeplagten eher die Kopfschmerzen und belastet den Magen. Anderen hilft hingegen ein Espresso mit Zitronensaft. Ein Spaziergang an der frischen Luft bringt immerhin den Kreislauf in Schwung.

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(AFP/mur)

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