Aktualisiert 18.06.2013 07:44

Wasserdichtes Tablet

Das ideale Surfbrettchen für Strandferien

Das Sony-Tablet Xperia Z ist so dünn und leicht wie kaum ein anderer Tablet-PC. Das Android-Gerät ist wasserdicht und bietet eine Vielzahl an Verbindungsmöglichkeiten.

von
Felix Raymann

Das Xperia Z ist dünner und leichter als jedes andere Tablet, das wir bisher getestet haben. Das Gerät ist gerade mal 7 Millimeter dünn und wiegt 495 Gramm (iPad 4 652 g, Surface RT 680 g). Es liegt gut in der Hand und sorgt für deutlich weniger Ermüdung als mit einem schwereren Tablet, wenn man damit mal etwas länger liest oder spielt. Der 10,1-Zoll-Bildschirm zeigt Fotos und Filme in sehr guter Qualität, hat aber mit 1920 x 1080 Bildpunkten eine etwas kleinere Auflösung als etwa das iPad 4 (2048 x 1536). Sichtbar im täglichen Gebrauch ist der Unterschied jedoch nicht.

Spiegelnd und abwaschbar

Der Bildschirm spiegelt jedoch recht stark. Dass man bei viel Umgebungslicht und relativ dunklem Display ständig sein Antlitz sieht, dürfte wohl nur ausgeprägte Narzissten erfreuen.

Ein wasserdichtes Gehäuse braucht ein Tablet natürlich nicht zwingend. Doch gerade im Sommer, wenn man das Tablet auch mal an den Strand nimmt und es mit Sonnencreme-verschmierten Händen anfasst oder die Kinder unbedingt beim Glace-Essen damit spielen müssen, ist so ein abwaschbares Gerät ganz praktisch. Seine Wasser- und Staubdichtheit erreicht das Gerät, indem sämtliche Anschlüsse mit Gummikappen verschlossen werden (ähnlich wie beim Smartphone Xperia Z).

Quelle: YouTube

Gemäss Sony ist das Xperia Z bei fest verschlossenen Anschlüssen und Abdeckungen gemäss IP55 gegen Niedrigdruck-Wasserstrahlen aus allen Richtungen geschützt und kann gemäss IP57 bis zu 30 Minuten lang einen Meter tief unter Wasser getaucht werden. Den Test unter laufendem Wasserhahn oder kurzzeitigem Abtauchen schafft das Gerät jedenfalls mit Bravour. Allerdings lässt sich der Touchscreen unter Wasser nicht bedienen. Dass man mit diesem Tablet nicht so sehr aufpassen muss, dass es nicht verschmutzt, dürfte einer seiner grössten Vorteile sein.

Verbindungskünstler

Ebenfalls ein grosser Vorteil ist die hohe Konnektivität, die das Gerät bietet. Neben WLAN und je nach Version mit LTE (4G) verbindet sich das Tablet auch per NFC, DLNA und Bluetooth 4.0. Zudem hat es einen Infrarot-Sensor, um damit zusammen mit einer entsprechenden App Heimelektronik-Geräte wie TV oder DVD-Player etc. zu steuern. Zudem hat das Tablet Z ein eingebautes UKW-Radio. Die Lautsprecher klingen zwar nicht Hifi-mässig, sind aber für normale Tablet-Anwendungen ganz in Ordnung.

Das Gerät hat auf der Rückseite eine 8-Megapixel-Kamera, aber so richtig zu überzeugen vermochte die Kamera bei unserem Test nicht. Doch das Fotografieren mit dem Tablet dürfte für die meisten Benutzer ohnehin eher die Ausnahme sein – beispielsweise, wenn gerade das Smartphone oder die Digitalkamera nicht zur Hand ist. Auf der Vorderseite des Geräts befindet sich für Video-Cats eine 2-Megapixel-Kamera.

Wasserdicht, aber schick.

Wasserdichte Geräte sehen normalerweise eher klobig und wie ein Gummispielzeug aus, das Xperia-Tablet macht hingegen überhaupt keinen Outdoor-Eindruck. Schick ist nicht nur das Tablet selbst, sondern die dazu erhältliche Schutzhülle aus Leder (90 Franken). Das Tablet wird im Innern des aufklappbaren Etuis fixiert, sodass es in aufgeklapptem Zustand auf den Tisch gestellt werden kann, um beispielsweise einen Film zu schauen. Etwas unpraktisch ist das Gummiband, das die beiden Deckel des Etuis in geschlossenem Zustand zusammenhält. Der Akku des Tablets scheint etwas weniger ausdauernd zu sein als bei vergleichbaren Geräten, doch ist es bei der sehr flachen Bauweise des Geräts auch nicht verwunderlich, wenn der Akku etwas weniger Leistung hat.

Das Xperia Tablet Z arbeitet mit Android 4.1, (Update auf 4.2). Das Tablet kostet in der LTE-Version 679 Franken. Mit WLAN und 16-GB-Speicher gibt es das Gerät für 549 Franken, wer 32 GB will, muss 599 Franken bezahlen. Bei diesen Preisen handelt es sich um Preisempfehlungen von Sony und sie dürften im Handel bisweilen unterboten werden.

Weil die Vögel es nicht von den Dächern zwitschern

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