«Das Internat»: Der Sturm fand nur im Tintenfass statt
Aktualisiert

«Das Internat»: Der Sturm fand nur im Tintenfass statt

Das Aufregendste vorab: Ein Tintenfass ist umgekippt, gleich zweimal. Ansonsten hat sich in der gestrigen Erstausgabe der SF DRS-Dokusoap «Das Internat» nicht viel geregt.

Natürlich, die Schüler haben sich ungern von iPod, Kaugummi und Handy getrennt. Und Stéphanie hat sich so hinreissend komisch über ihre Hornbrille echauffiert, dass selbst das kritischste Auge nicht trocken blieb.

Fifties-Groove wurde trotzdem nicht vermittelt: Dieter Kuprecht mag man den strengen Internatsleiter nicht so richtig abnehmen. Und dass bei Tisch Haltung bewahrt und nicht mit vollem Mund gesprochen werden darf, haben auch heutige Teenager schon zu Ohren bekommen.

Amüsant an der Serie sind – wenn schon – nicht die historischen, sondern die menschlichen Momente: Versagen in Mathe, Freude über die richtige Zimmergenossin. Und die präsentieren sich auch im Jahr 2005 nicht viel anders als anno dazumal.

(dia)

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