Peking ist verstimmt – «Das ist bösartig» – China wirft USA Verbreitung von Fake News vor

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Peking ist verstimmt«Das ist bösartig» – China wirft USA Verbreitung von Fake News vor

Russland soll nach Angaben von Vertretern der US-Regierung China um militärische und wirtschaftliche Hilfe gebeten haben. Die beschuldigten Länder dementieren dies.

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Die USA vermuten, dass Russland bei China um militärischen und wirtschaftlichen Beistand gebeten hat. Im Bild: Russland-Präsident Wladimir Putin und Chinas Präsident Xi Jinping.

Die USA vermuten, dass Russland bei China um militärischen und wirtschaftlichen Beistand gebeten hat. Im Bild: Russland-Präsident Wladimir Putin und Chinas Präsident Xi Jinping.

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China dementiert die US-Anschuldigungen und bezeichnet diese als «bösartig».

China dementiert die US-Anschuldigungen und bezeichnet diese als «bösartig».

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Auch Kremlsprecher Dmitri Peskow dementiert die Berichte.

Auch Kremlsprecher Dmitri Peskow dementiert die Berichte.

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Darum gehts

China hat Berichte zurückgewiesen, wonach Russland die chinesische Regierung nach Beginn des Krieges in der Ukraine um militärische und wirtschaftliche Hilfe gebeten haben soll. «In letzter Zeit haben die USA ständig Desinformationen gegen China verbreitet. Das ist bösartig», sagte ein Sprecher des Pekinger Aussenministeriums am Montag. China habe immer eine konstruktive Rolle bei der Förderung von Friedensgesprächen gespielt. Oberste Priorität habe nun, dass alle Parteien Zurückhaltung üben, um die Situation zu deeskalieren, so der Sprecher weiter. Auch Kremlsprecher Dmitri Peskow dementierte die Berichte.

Zuvor hatte es in übereinstimmenden Medienberichten geheissen, dass Russland die Chinesen nach Angaben von Vertretern der US-Regierung um militärische Hilfe gebeten haben soll. Die nicht namentlich genannten Regierungsvertreter machten demnach keine Angaben dazu, welche Waffen oder Munition Moskau sich von Peking erhoffte. Auch blieb unklar, wie oder ob China auf die Anfragen reagierte, wie am Sonntag unter anderem die «Washington Post», die «New York Times» und die «Financial Times» berichteten. Russland habe auch um wirtschaftliche Unterstützung gebeten, um die Auswirkungen der Sanktionen zu begrenzen, hiess es.

China spricht sich weiterhin gegen Russland-Sanktionen aus

Der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, wollte sich am Montag in Rom mit dem obersten chinesischen Aussenpolitiker, Yang Jiechi, treffen. Dabei sollte es nach US-Angaben auch um den russischen Angriffskrieg in der Ukraine gehen.

Auf der am Freitag zu Ende gegangenen Tagung des Volkskongresses hatte Chinas Regierungschef Li Keqiang bereits zu «äusserster Zurückhaltung» in Russlands Krieg in der Ukraine aufgerufen, um eine grössere humanitäre Katastrophe zu verhindern. Er vermied es aber weiterhin, Russland für die Invasion zu kritisieren. Auch sprach sich der Premier gegen die internationalen Sanktionen gegen Russland aus, weil sie seiner Meinung nach der wirtschaftlichen Erholung der Welt schadeten.

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(DPA/job)

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