Aktualisiert 28.06.2019 06:52

Neuer FCB-Anführer«Das ist das i-Tüpfelchen für meine Karriere»

Ab sofort ist Valentin Stocker neuer Captain des FC Basel. Jetzt äussert sich der Liebling der rotblauen Massen – unter anderem zur Degradierung Fabian Freis.

von
red
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Jubelt in Zukunft mit der Captainbinde am Arm: Valentin Stocker wurde von Trainer Marcel Koller zum neuen Basler Captain ernannt.

Jubelt in Zukunft mit der Captainbinde am Arm: Valentin Stocker wurde von Trainer Marcel Koller zum neuen Basler Captain ernannt.

Keystone/Valentin Flauraud
Die Binde war zuletzt an seinem Arm: Der Tscheche Marek Suchy (hier mit Landsmann Tomas Vaclik) war Stockers Vorgänger.

Die Binde war zuletzt an seinem Arm: Der Tscheche Marek Suchy (hier mit Landsmann Tomas Vaclik) war Stockers Vorgänger.

Keystone/Ennio Leanza
Suchy aber verlängerte seinen Vertrag in Basel nicht und verliess den Verein. Noch ist unklar, wo er nächste Saison spielen wird. Der Verteidiger kam 2014 von Spartak Moskau zum FCB.

Suchy aber verlängerte seinen Vertrag in Basel nicht und verliess den Verein. Noch ist unklar, wo er nächste Saison spielen wird. Der Verteidiger kam 2014 von Spartak Moskau zum FCB.

Keystone/Ennio Leanza

Der FC Basel geht mit dem gleichen Trainer wie in der Vorsaison in die neue Spielzeit. Aber mit einem neuen Captain. Marek Suchy hat den Verein verlassen, Valentin Stocker ist sein Nachfolger.

Der Liebling der Massen ist in Basel fussballerisch gross geworden, hat vier Jahre in der Bundesliga bei Hertha Berlin zugebracht und ist seit 2018 zurück beim FC Basel. Dass er ab der neuen Saison die Captain-Binde tragen darf, «ist für meine Karriere das i-Tüpfelchen», sagt Stocker.

Der 30-Jährige tritt in die Fussstapfen von Namen wie Ivan Ergic, Franco Costanzo oder Marco Streller, dem zuletzt zurückgetretenen Sportchef. Stocker sagt: «Es ehrt mich, auch ein Teil dieser Geschichte zu sein.»

Die Wahl fiel auf Stocker, der offensichtlich ein gutes Verhältnis mit dem Trainer hat. «Ich hatte schon vor Monaten einige gute Gespräche mit Marcel Koller.»

Fabian Frei wird übergangen - für Stocker kein Problem

Auch deswegen erstaunt es nicht, dass Stocker der neue Anführer ist. Erstaunlich ist eher, dass Fabian Frei nicht einmal einer der beiden Vize-Captains ist. Stocker sieht darin kein Problem: «Ich denke, dass alles in Ordnung ist.»

Seine Rolle im Team werde sich mit der Binde am Arm kaum verändern, glaubt Stocker. Ausser vielleicht, «wenn es zum Beispiel darum geht, was wir zum Eisstockschiessen am Abend anziehen». Es ist auch dieser Schalk, der Stocker zu einem Leader im Team des FC Basel gemacht hat.

Und was das Fussballerische in diesem Team angeht, so ist sich Stocker sicher, dass die Captain-Binde ihm nicht helfen wird. «Ich habe nicht das Gefühl, dass ich von jetzt an unangefochten bin und nie mehr ausgewechselt werde. Was das angeht, bin ich komplett uneitel.»

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