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25 für PyeongchangDas ist das Olympia-Team von 20 Minuten

Der Spengler-Cup war das letzte Turnier der Nati vor dem Olympia-Aufgebot. 20 Minuten spielt Nationaltrainer – das sind unsere 25 Spieler für Pyeongchang.

von
Marcel Allemann
Davos
1 / 25
Torhüter: Leonardo Genoni (Bern).

Torhüter: Leonardo Genoni (Bern).

Melanie Duchene
Torhüter: Jonas Hiller (Biel).

Torhüter: Jonas Hiller (Biel).

Keystone/Peter Schneider
Torhüter: Tobias Stephan (Zug).

Torhüter: Tobias Stephan (Zug).

Karl-josef Hildenbrand

Torhüter:

Leonardo Genoni ist die diskussionslose Nummer 1. An Ex-NHL-Keeper Jonas Hiller als Nummer 2 dürfte trotz seiner unglücklichen WM 2017 trotzdem kein Weg vorbei führen. Heisser ist der Kampf um die Nummer 3. 20 Minuten entscheidet sich aufgrund seiner Verdienste mit Tobias Stephan für einen dritten Routinier. Sofern dieser seine Adduktorenprobleme in den Griff bekommt.

Doch womöglich kommen auch Lukas Flüeler, Gilles Senn oder Luca Boltshauser zum Handkuss. Nationaltrainer Patrick Fischer hat indes klar gesagt, dass er die drei besten Goalies nach Südkorea mitnehmen wird und nicht wie an einer WM üblich, im Sinn der Nachwuchsförderung, den Job des dritten Keepers einem Jungen anvertraut.

Verteidiger:

Gesetzt sind auf jeden Fall Raphael Diaz und Ramon Untersander. Dahinter scheint einiges offen zu sein und es gibt noch viel taktischen Spielraum, auch weil einige Kandidaten wie Philippe Furrer und Christian Marti derzeit noch verletzt sind. 20 Minuten nimmt Furrer trotzdem ins Team, für Kraftpaket Marti dürfte es dagegen zu knapp werden, bis er nach seiner langen Pause wieder richtig in Schwung kommt.

Dabei sind für uns zudem Eric Blum, als Partner seines SCB-Kollegen Untersander, sowie das von der letzten WM eingespielte und überzeugende Duo Joël Genazzi und Romain Loeffel. Loeffel ist zwar im Moment ebenfalls noch verletzt, wird aber im Januar rechtzeitig zurückerwartet. Auch Dominik Schlumpf, der in Zug eine grandiose Saison spielt und weitere Fortschritte gemacht hat, sollte es schaffen.

Den letzten freien Platz vergibt 20 Minuten an Patrick Geering und gibt ihm den Vorzug gegenüber dem von vielen Verletzungen geplagten Félicien Du Bois sowie Michael Fora und dem erwähnten Marti, die wiederum unsere Namen auf der Pikett-Liste sind.

Stürmer:

Die Anzahl der Gesetzten ist Grösser: Andres Ambühl, Denis Hollenstein, Vincent Praplan, aber auch die derzeit noch angeschlagenen Gaëtan Haas, Simon Moser und Thomas Rüfenacht. Auch Simon Bodenmann und Reto Schäppi sind diesem Kreis zuzuordnen. Tristan Scherwey dürfte sich am Spengler-Cup seinen Olympia-Platz erspielt haben, für 20 Minuten gehört auch der robuste und bei Servette eine starke Saison spielende Tanner Richard ins Team.

Damit wären zehn Plätze weg und noch vier frei. Einer geht an Cody Almond, sofern er nach seiner Verletzung rechtzeitig wieder in Fahrt kommt. Pius Suter überzeugte in dieser Saison zwar nicht immer, aber verfügt über soviel Potenzial, dass er ebenfalls ein Olympia-Ticket bekommt. Als zusätzlichen Energiespieler bietet 20 Minuten Chris Baltisberger, der beim ZSC auch in der Krise gut spielte, auf.

Womit wir beim letzten freien Platz wären. Wir vergeben ihn nach langem Kopfzerbrechen an Fabrice Herzog, obwohl er im Club dieses Saison seinen Schwierigkeiten hatte. Doch wir ziehen ihn knapp Grégory Hofmann vor, da Herzog stabiler und defensiv verlässlicher ist und offensiv ebenso wie Hofmann für Überraschungsmomente sorgen kann.

Nicht ins Olympia-Team von 20 Minuten haben es neben Hofmann, Damien Brunner (zu viele Verletzungen in den letzten zwei Jahren, nicht wieder der Alte), Luca Fazzini (scheint körperlich noch nicht ganz bereit, am Spengler-Cup hat er nicht restlos überzeugt) und der dankbare Allrounder Reto Suri (die Konkurrenz dürfte zu gross zu sein) geschafft. Sie wären die ersten Ersatzleute als Flügelstürmer, drei weitere sind Joël Vermin, Lino Martschini und Marc Wieser.

Sollte ein Center ausfallen (Fragezeichen gibt es bei Almond und Haas) hätte Patrick Fischer ausserdem noch Luca Cunti und Enzo Corvi in der Hinterhand. Cunti hat einen starken Spengler-Cup gespielt, wer weiss, vielleicht macht sich Fischer Gedanken, ihn so oder so mitzunehmen und Almond Zuhause zu lassen. Es wartet noch die eine oder andere schlaflose Nacht auf unseren Nati-Coach, bis er sein Olympia-Team am 17. Januar bekannt gibt.

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