Gel-Nägel oder Acryl-Nägel? Das sind die wichtigsten Unterschiede und Vorteile
Was darfs sein, Acryl- oder Gel-Nägel? Wir verraten dir, wo die Unterschiede liegen.

Was darfs sein, Acryl- oder Gel-Nägel? Wir verraten dir, wo die Unterschiede liegen.

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VOr- und nachteileDas ist der Unterschied zwischen Acryl- und Gel-Nägeln

Stets gepflegte Nägel und haltbare Designs – Gel- oder Acryl-Nägel aus dem Nagelstudio haben durchaus Vorteile. Aber: Was sind die Unterschiede zwischen beiden?

von
Malin Mueller

Gel oder Acryl? Wer das erste Mal in einem Nagelstudio aufschlägt, wird diese Frage schon einmal gehört haben. Die Antwort ist ziemlich häufig geraten – es wird wiederholt, was die Freundin trägt, das genommen, was günstiger ist oder einfach das Erste, was einem in den Sinn kommt. Denn einmal gemacht, sind Gel- und Acryl-Nägel kaum noch zu unterscheiden. Verschiedene Vor- und Nachteile haben die beiden dennoch. Hier kommt die Erklärung:

Das macht Gel-Nägel aus

Bei Gel-Nägeln wird eine dickflüssige, gelartige Masse auf den Nagel aufgetragen. Sie kann anschliessend nach je Wunsch geformt werden – denn bis sie Bekanntschaft mit einer UV-Lampe macht, härtet sie nicht aus. Daher eignet sie sich auch für Anfänger (ob privat oder im Nagelstudio) und ist in der Regel etwas günstiger.

Nachteile: Auch nach der Aushärtung ist Gel etwas weicher als Acryl und muss in einer dickeren Schicht aufgetragen werden, um ausreichend widerstandsfähig zu sein. An die Stabilität von Acryl kommt es aber auch dann nicht heran.

Das spricht für Acryl-Nägel

Bei der Acryl-Methode ist Schnelligkeit gefragt: Der Nageldesigner mischt Acrylpulver mit einer Flüssigkeit und trägt das Gemisch in der gewünschten Form auf den Nagel auf. Das Aushärten geschieht an der Luft, ohne UV-Licht und ziemlich zügig. Trödeln liegt daher nicht drin. Dafür ist das getrocknete Acryl enorm hart und widerstandsfähig, wodurch die Nägel deutlich dünner designed werden können. So wirken sie natürlicher und eignen sich gut für alle, die zu brüchigen Nägeln neigen.

Nachteile: Weil es einen geübten Profi braucht, kosten Acryl-Nägel meist etwas mehr als ihre Gel-Konkurrenten. Hinzu kommt der stechende Geruch des verwendeten Mittels, der allerdings verfliegt, sobald das Material ausgehärtet ist.

Was für dich persönlich passt, musst du selbst entscheiden – jetzt aber mit dem nötigen Hintergrundwissen. Übrigens: Acryl- sowie Gel-Nägel halten bei angemessenem Umgang etwa drei bis vier Wochen. Danach sind sie soweit rausgewachsen, dass sie neu aufgefüllt werden müssen. Wer sich auf lange Sicht von seinen Kunstnägeln trennen möchte, sollte sie immer im Nagelstudio entfernen lassen und seinen Naturnägeln anschliessend eine Pause gönnen, in der sie sich erholen können. Letztlich strapaziert selbst die schonendste Entfernung deine Nägel. Nagelöl und Handcreme sind dann Pflicht.

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