18.09.2018 05:51

Defekt in Kreuzlingen«Das ist die erste Wireless-Tanksäule der Welt»

Ein Autofahrer machte beim Tanken eine eigenartige Entdeckung: Bei einer Tanksäule war die Zapfpistole vom Schlauch abgetrennt worden. Laut Socar leider kein Einzelfall.

von
juu
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Als Yagmur Tarhan am Sonntag tanken wollte, machte er eine seltsame Entdeckung: «Der Benzinschlauch lag auf dem Boden und die Zapfpistole hing lose in der Halterung», sagt er gegenüber 20 Minuten.

Als Yagmur Tarhan am Sonntag tanken wollte, machte er eine seltsame Entdeckung: «Der Benzinschlauch lag auf dem Boden und die Zapfpistole hing lose in der Halterung», sagt er gegenüber 20 Minuten.

Yagmur Tarhan
Laut Anthony Welbergen, Sprecher von Socar,  kein Einzelfall: «Es passiert immer wieder einmal, dass Kunden abgelenkt werden und losfahren, obwohl die Zapfpistole noch im Tankstutzen steckt.»

Laut Anthony Welbergen, Sprecher von Socar, kein Einzelfall: «Es passiert immer wieder einmal, dass Kunden abgelenkt werden und losfahren, obwohl die Zapfpistole noch im Tankstutzen steckt.»

Yagmur Tarhan
Bereits Ende letzten Jahres kam es im deutschen Euskirchen zu einem identischen Vorfall: Dort hatte ein 18-Jähriger vergessen, dass die Zapfpistole noch im Stutzen feststeckte.

Bereits Ende letzten Jahres kam es im deutschen Euskirchen zu einem identischen Vorfall: Dort hatte ein 18-Jähriger vergessen, dass die Zapfpistole noch im Stutzen feststeckte.

Yagmur Tarhan

«Darf ich vorstellen? Die erste Wireless-Tankstelle der Welt»: So beschreibt Yagmur Tarhan auf Facebook eine Zapfsäule in Kreuzlingen. Der Geschäftsführer einer Brokerfirma wollte am Sonntagabend bei Socar Bleifrei tanken, als er plötzlich stutzte: «Der Schlauch lag auf dem Boden und die Zapfpistole lose in der Halterung», so Tarhan.

Anthony Welbergen, Mediensprecher des Tankstellenbetreibers Socar, bestätigt den Vorfall: «Es passiert immer wieder einmal, dass Kunden abgelenkt werden und losfahren, obwohl die Zapfpistole noch im Tankstutzen steckt.» Die Reparatur sei bereits in die Wege geleitet.

Welbergen betont, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden habe. «Zwischen dem Schlauch und der Zapfpistole gibt es eine Sollbruchstelle. Der Treibstofffluss wird dank dieser sofort blockiert.»

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