Aktualisiert 12.11.2017 17:11

Blue Flag 2017Das ist die grösste Luftwaffenübung der Welt

In Israel findet in diesen Tagen «Blue Flag» statt – die grösste Luftwaffenübung aller Zeiten.

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Über 100 Flugzeuge nehmen am Manöver teil. (Video: Tamedia/AFP)

Israel hält derzeit am Luftwaffenstützpunkt Uvda im Süden des Landes ein riesiges Manöver namens «Blue Flag 2017» ab. Laut «Jerusalem Post» handelt es sich dabei um eine der bisher grössten Luftwaffenübungen: Rund hundert Flieger sollen Einsätze gegen Terroristen und den Luftkampf gegen Flugzeuge üben. Ziel sei es, «extreme Kampfszenarien und gemeinsame Flüge einer Koalition so realistisch wie möglich zu simulieren», wie die israelische Luftwaffe auf ihrer Website mitteilt.

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Bis zum 16. November 2017 findet in Israel «Blue Flag» statt, eine der bislang grössten Luftwaffenübungen der Welt. Im Bild: eine F-16 Block 52 der griechischen Luftwaffe beim Take-off.

Bis zum 16. November 2017 findet in Israel «Blue Flag» statt, eine der bislang grössten Luftwaffenübungen der Welt. Im Bild: eine F-16 Block 52 der griechischen Luftwaffe beim Take-off.

AFP/Jack Guez
Zwei israelische Kampfflieger F-15 überfliegen den Luftwaffenstützpunkt Uvda im Süden Israels.

Zwei israelische Kampfflieger F-15 überfliegen den Luftwaffenstützpunkt Uvda im Süden Israels.

AP/Ariel Schalit
Einer der F-15-Flieger beim Take-off.

Einer der F-15-Flieger beim Take-off.

AFP/Jack Guez

Die Kampfmanöver dauern insgesamt elf Tage und enden am 16. November. Beteiligt sind auch die Luftwaffen Deutschlands, Italiens, Frankreichs, Griechenlands, Indiens, Polens und der USA. Die Manöver finden zum dritten Mal seit 2013 statt.

Ganz besonders ist laut der «Welt» die Teilnahme der deutschen Luftwaffe: Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vor 72 Jahren seien deutsche Kampfjets in der Region unterwegs. Der deutsche Hauptmann Peters, Presseoffizier vor Ort, sagte zur Nachrichtenagentur DPA: «Wir sind von Israel eingeladen worden.» Für die deutsche Luftwaffe sei es wichtig, «Brücken zu bauen zu den teilnehmenden Nationen und voneinander zu lernen».

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