Nein für zwei linke Initiativen: «Die Bevölkerung hat weise entschieden. Hut ab!»
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Nein für zwei linke Initiativen«Die Bevölkerung hat weise entschieden. Hut ab!»

Die Konzernverantwortungsinitiative fällt durch. Die Gegner freuen sich, dass das Ständemehr die «wild gewordenen NGOs» gestoppt hat.

von
Bettina Zanni
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Die Konzernverantwortungsinitiative scheiterte am Ständemehr. 

Die Konzernverantwortungsinitiative scheiterte am Ständemehr.

Bis am Nachmittag hatten rund 50 Prozent der Stimmbürger die Initiative angenommen. 

Bis am Nachmittag hatten rund 50 Prozent der Stimmbürger die Initiative angenommen.

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Einzig können die Befürworter der KVI noch dank eines Volksmehrs auf ein Trostpflästerchen hoffen:

Einzig können die Befürworter der KVI noch dank eines Volksmehrs auf ein Trostpflästerchen hoffen:

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Darum gehts

  • Schon am frühen Nachmittag war klar: Die Konzernverantwortungsinitiative und die Kriegsmaterialinitiative scheiterten am Ständemehr.

  • Während die Gegner jubeln, sprechen Befürworter von einem «schwarzen Tag».

Zwei linke Anliegen waren bei den Kantonen chancenlos: Sowohl die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) als auch die Kriegsmaterialinitiative scheiterten am Ständemehr. Einzig können die Befürworter der KVI noch dank eines Volksmehrs auf ein Trostpflästerchen hoffen: Bis am Nachmittag hatten rund 50 Prozent der Stimmbürger die Initiative angenommen. Auf Social Media zeigen sich die Gegner der Initiativen erleichtert:

Die Befürworter sind hingegen enttäuscht. Manche sprechen von einem «schwarzen Tag» oder «traurigen Tag für die direkte Demokratie»:

Für viel Diskussionsstoff sorgt das Ständemehr. Für einige User wäre es an der Zeit, das Ständemehr abzuschaffen. Andere dagegen sind der Meinung, dass dieses in der aktuellen Abstimmung umso wichtiger gewesen sei:

Deine Meinung

94 Kommentare
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Gesellschaft für die Eidgenossenschaft

30.11.2020, 13:47

Zum grossen Glück gibt es noch das Ständemehr, welches auf Abwege geratene Schäfchen einen Fehler zugesteht und diesen führsorglich korrigiert. Wider einmal wurde die Schweiz von wichtigen ländlichen Kantonen gerettet, welche die abwegigen Fantasien der linken Städter ausgebremst haben - gut so, einen grossen Dank gebührt euch! Das zeigt wieder einmal, dass die Städter einfach jeden Realitätsgedanken verloren haben und blind ihren linksgerichteten Meinungsführern folgen, noch besser, wenn diese mit emotionalen Bildern auf die Tränendrüse drücken - einen faktischen Hintergrund bedürfen deren Initiativen und Anliegen ja selten. Man sieht es jetzt wieder - kaum verloren, wird gegen das System gebrüllt und reklamiert. Geehrte Frau Jansen; das macht der Amerikaner Trump genau so - sie erinnern mich sehr stark an den Trump; vielleicht könnten Sie sich ja gemeinsam zusammentun - sie beiden haben ja etwas gegen etablierte Systeme! Schlimm, was es in der Schweiz so gibt!

Eleisa

30.11.2020, 05:56

80% Schafe sind dem Wolf gefolgt auf das hohe jammern der reichen Elite reingefallen. Rennt weiter Euren Parteien nach und springt vom Felsen.. Geld ist sowieso mehr Wert als ein Leben. Kommt von Menschen die Emphatielos sind und schlussendlich erhäzihr auch nur ein Loch und müsst auf das Geld verzichten . Mit Geld könnt ihr eures Leben nicht erkaufen. Wenn die Jahrgänge der Machos tot sind hoffe ich das es endlich ein Umdenken gibt sonst ist die Menschheit am Ende

Fredi

29.11.2020, 18:51

Hut ab, Kopf drauflassen.