Zürich Bier Festival: «Das ist eine Degustation und kein Saufgelage»
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Zürich Bier Festival«Das ist eine Degustation und kein Saufgelage»

130 verschiedene Biere sind am Wochenende beim ersten Zürich Bier Festival im Angebot. Zum Probieren erhalten die Besucher ein 1-Deziliter-Sommelier-Glas.

von
fro
Markus Forster (links) veranstaltet gemeinsam mit Christian Serena und zwei weiteren Freunden das erste Zürich Bier Festival im Hotel Spirgarten.

Markus Forster (links) veranstaltet gemeinsam mit Christian Serena und zwei weiteren Freunden das erste Zürich Bier Festival im Hotel Spirgarten.

Ob am Oktoberfest, an einem heissen Sommertag oder einfach am Feierabend: Bier geht immer. Um den Leuten zu zeigen, dass Bier nicht gleich Bier ist, veranstaltet der Bierliebhaber Markus Forster zusammen mit Rudy Carpinetti, Christian Serena und Evigenia Rodina das erste Zürich Bier Festival im Theatersaal des Hotels Spirgarten in Zürich-Altstetten.

«Das Wichtigste an diesem Festival ist nicht die Quantität, sondern die Qualität», sagt Forster. «Es gibt so viele verschiedene Biersorten aus der ganzen Welt – diese Vielfalt wollen wir unseren Gästen näher bringen.» Und vielfältig soll es auch werden: 130 verschiedene Biere können am Samstag und Sonntag jeweils ab 13 Uhr degustiert werden. Darunter sind regionale Brauereien wie auch unbekannte Importbiere etwa aus Deutschland, den USA oder Japan.

Bezahlt wird in Jetons

Forster betont überdies, dass es sich um eine Degustation handelt und «kein Saufgelage». Deshalb erhalten die Besucher am Eingang gegen ein Depot von fünf Franken ein 1-Deziliter-Sommelier-Glas. Der Eintritt beträgt 20 Franken. Nicht inbegriffen sind die Degustationen – bezahlt wird in Jetons à einem Franken, die am Eingang erhältlich sind. Das bedeutet: Ein Deziliter Bier kostet meistens einen Jeton, für ein rares oder spezielles Bier muss man auch mal mehr hinlegen.

Bierfestivals sind im Ausland und auch in anderen Regionen der Schweiz bereits verbreitet. «Wir wollen die Idee nun nach Zürich importieren», sagt Forster. Das vierköpfige Team ist überzeugt, dass die Nachfrage und das Interesse da sind. «Viele Leute mögen Bier, doch nur wenige kennen sich damit aus.»

Cüpli-Bar als Alternative

Zudem soll das Festival Gastronomen die Möglichkeit bieten, neue Biersorten aus der Region kennenzulernen. «So können sie ihr Sortiment erweitern», sagt Forster. An den Ständen informieren die Bierbrauer über die verschiedenen Inhalte und Geschmacksrichtungen des Biers. Wer es übrigens nicht so mit Hopfen und Malz hat, der kann auf die Cüpli-Bar ausweichen.

Mehr Infos zum Festival finden Sie hier.

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