Aktualisiert 12.05.2014 12:17

Bahnausbau

«Das ist eine Weichenstellung»

Das Stimmvolk hat über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (Fabi) abgestimmt. 62 Prozent der Schweizer Stimmbürger sagten Ja.

In der Verkehrspolitik stellte die Schweiz heute die Weichen für die Zukunft – die Fabi-Vorlage zur Eisenbahninfrastruktur kam vors Volk. Diese hat unmittelbar grosse Auswirkungen. Es geht um die Frage, wie in Zukunft die stark ausgelastete Eisenbahn-Infrastruktur finanziert werden soll.

Der Bundesrat und das Parlament schlagen vor, dass Betrieb, Unterhalt und Ausbau des Schienennetzes künftig aus einem Topf finanziert werden, dem Bahninfrastrukturfonds. Der Bund müsste mehr Mittel bereitstellen, im Jahr rund 5 Milliarden Franken statt wie bisher 4 Milliarden.

Aus Sicht der Befürworter ist dies dringend nötig, und zwar nicht nur für den Ausbau, sondern auch für die in den letzten Jahren vernachlässigte Sanierung des Schienennetzes. Gegen Fabi stellen sich der Nutzfahrzeugverband Astag, der Verband der Autoimporteure Auto-Schweiz und die SVP. Sie kritisieren, dass Autofahrer über Strassenabgaben die Bahn mitfinanzieren.

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