Formel 1: «Das ist inakzeptabel» – Frust bei Leclerc nach nächstem Ferrari-Patzer

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Formel 1«Das ist inakzeptabel» – Frust bei Leclerc nach nächstem Ferrari-Patzer

Beim Grossen Preis von Frankreich fliegt Charles Leclerc in Führung liegend von der Strecke. Es ist bereits sein dritter Ausfall in dieser Saison, die WM damit wohl gelaufen. 

Nach seinem Crash verschafft Leclerc über Funk seinem Frust Luft.

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Darum gehts

  • Beim Grossen Preis von Frankreich verunfallt der an der Spitze liegende Charles Leclerc.

  • Dadurch büsst der Ferrari-Pilot weitere 25 Punkte auf WM-Rivale Max Verstappen ein.

  • «Wir hatten wahrscheinlich das stärkste Auto hier», ärgert sich der Monegasse.

18 Runden lang war die Ferrari-Welt beim Grossen Preis von Frankreich in Ordnung gewesen. Der von der Pole-Position ins Rennen gegangene Charles Leclerc verteidigte seine Führung im ersten Drittel des Rennens souverän und wehrte sämtliche Angriff von Verfolger Max Verstappen ab.

Dann verlor der Monegasse in Kurve elf die Kontrolle über seinen Ferrari, drehte sich und krachte in einen Reifenstapel. Während Titelverteidiger Verstappen den Sieg souverän nach Hause fuhr und die WM-Führung ausbauen konnte, setzte es für Leclerc einen Nuller. Der 24-Jährige liess seinem Frust anschliessend freien Lauf und schrie stinksauer in den Funk.

«Ich habe im falschen Moment einen Fehler gemacht», sagte Leclerc nach dem Rennen und klagte über Probleme mit dem Gaspedal. «Ich habe versucht, Druck zu machen und habe dabei das Heck verloren. Das ist inakzeptabel.»

Leclerc nimmt Fehler auf sich 

Für Leclerc war es der dritte Ausfall im zwölften Saisonrennen – zu viel, um ganz vorne um den Titel mitzukämpfen. «Es ist Pech für Charles. Ich hoffe, es geht ihm gut», sagte Verstappen. «Ich habe versucht, so viele Punkte wie möglich zu holen.»

Leclerc wollte seinen Ausfall nicht auf einen technischen Defekt schieben: «Ich performe auf dem höchsten Level meiner Karriere, aber wenn diese Fehler passieren, ist das schlimm. Wir hatten wahrscheinlich das stärkste Auto hier.»

Der Unfall von Leclerc im Video.

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(law/dpa)

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