Coffola aus Genf – Das ist keine Schokolade, sondern Kaffee
Hat die Farbe von Schokolade, hat die Form von Schokolade – ist aber Kaffee. Das ist die Idee hinter Coffola.

Hat die Farbe von Schokolade, hat die Form von Schokolade – ist aber Kaffee. Das ist die Idee hinter Coffola.

Coffola
Publiziert

Innovation aus GenfDas ist keine Schoggi, sondern Kaffee

Coffola ist Kaffee, kann aber wie Schokolade gegessen werden: Hergestellt werden die Kaffeetafeln in einer Genfer Fabrik.

von
Emmanuel Coissy

Auf den ersten Blick sieht sie einfach aus wie eine Tafel Schokolade. Einmal im Mund schmeckt die Tafel aber nach Kaffee. Coffola (eine Wortschöpfung aus Kaffee und Schokolade) ist eine patentierte Idee aus der Schweiz: Sie besteht aus 100% Arabica-Bohnen, lässt sich aber essen wie eine Tafel Schoggi.

Die Coffolaterie, also die Fabrik, in der die Kaffeetafel hergestellt wird, wurde vergangenen Donnerstag in Meyrin im Kanton Genf eingeweiht. Laut dem Erfinder Bertrand Baud wird Coffola nur aus sehr hochwertigen Bohnen hergestellt. «Sie stammen aus den besten Anbaugebieten, in denen nach ethischen Prinzipien gearbeitet und verantwortungsvoll mit der Umwelt umgegangen wird.»

Tafeln, Bohnen und Brotaufstrich

Die Kaffeebohnen werden geröstet, gemahlen und anschliessend mit Kakaobutter vermischt.

Die Kaffeebohnen werden geröstet, gemahlen und anschliessend mit Kakaobutter vermischt.

Coffola

Aktuell stammen die Bohnen aus zwei Ländern: Aus Kolumbien und aus Äthiopien. Nach dem Rösten und Mahlen wird der Kaffee mit Kakaobutter vermischt. Aus der so entstandenen Masse stellt die Coffolaterie verschiedene Köstlichkeiten her: Nebst den Kaffeetafeln gibt es auch einen Brotaufstrich und Kaffeebohnen, die sich als Snack eignen.

In der Fabrik in Meyrin gibt es auch ein Atelier, das für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Bertrand Baud will damit inspirieren: «Das Atelier ist ein kreativer Raum, in dem ein Gourmet-Universum rund um Kaffee geschaffen wird. Es soll eine Inspirationsquelle für Schokoladenmeister, Konditormeisterinnen und Köche und Köchinnen sein, aber auch eine Quelle der Freude für Geniesser und Geniesserinnen. Coffolatiers lieben es, in Familienkochbüchern zu blättern und haben Spass daran, Rezepte aus ihrer Kindheit neu zu interpretieren und mit Coffola umzusetzen.»

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