Sisqos Schweizer Kind: «Das ist nicht passiert!!!»

Aktualisiert

Sisqos Schweizer Kind«Das ist nicht passiert!!!»

Rapper Sisqo meldet sich nach dem Vorwurf zu Wort, er habe vor zehn Jahren eine damals 14-jährige Zürcherin geschwängert: Er sei 1999 gar nicht in der Schweiz gewesen. Aussagen von Augenzeugen und Fotos belegen aber das Gegenteil.

von
phi

Online äussert sich Sisqo erstmals zu dem Vorwurf, er habe eine minderjährige Zürcherin geschwängert. «Die Gerüchte im Internet und Presseberichte, ich hätte ein Kind mit einem 14-jährigen Mädchen in der Schweiz sind falsch und schädlich», schreibt er. « Ich will, dass meine Fans, insbesondere in Europa und überall auf der Welt, die Wahrheit kennen. Das ist nicht passiert!!!»

Dann listet Mark Andrews, so der bürgerliche Name des Amerikaners, die «Fakten» auf: «Ich war 1999 weder mit Dru Hill noch als Solo-Künstler in der Schweiz. Die meiste Zeit habe ich 199 in den USA verbracht, um das Album `Unleash the Dragon? aufzunehmen, das im November 1999 erschienen ist.» Dem widerspricht eindeutig Caro (Name geändert), die im Alter von 16 Jahren jenen Abend erlebt hat und sich noch gut an das Ereignis erinnern kann.

Augenzeugin widerspricht

«Es war der 9. Februar 1999», hatte sie gegenüber 20 Minuten Online gesagt – und sogar Fotos zur Verfügung gestellt, die Sisqo mit ihr zeigen. Weil Material im Schnee stecken blieb, gab es zwar 1999 kein Konzert der Musiker, die Aftershow-Party fand aber dennoch statt, wie Caro versicherte. Ins selbe Horn stösst die Kindsmutter, die laut «Tages-Anzeiger.ch» bestätigte: Ich war im Februar 1999 an dieser Party im El Cubanito und ging danach mit Sisqo ins Hotel.»

Augenzeugin Caro hatte sie dort gesehen und am Morgen noch mit ihr gesprochen. «Erst ficken – und dann nicht mal tschüss sagen», hatte sich das Mädchen mit den langen schwarzen Zöpfen ereifert, nachdem Caro ihr eröffnete, dass Sisqo abgereist ist. Jetzt wird die Kindsmutter abermals enttäuscht: «Ich kann nicht glauben, dass er alles abstreitet», sagte sie «Tages-Anzeiger.ch».

Vielleicht mal ein Foto gemacht

Weiter behauptet der US-Rapper, dass Schweizer Behörden «bewiesen haben, dass ich nicht im Land war, als diese Frau schwanger wurde». Dabei hat das Bezirksgericht Zürich aufgrund ärztlicher Gutachten für möglich befunden, dass der Musiker der Vater sein könnte - wenn auch erst in zweiter Instanz.

Zum Ende seiner Erklärung stellt Sisqo die Kindsmutter als durchschnittlichen Groupie dar. «Meiner Meinung nach ist diese Frau ein Fan und ich habe vielleicht mal ein Foto mit ihr bei einem Konzert-Termin gemacht, aber der einzige Kontakt, den ich mit ihr wegen des Babys hatte, bestand in Nachrichten, die sie auf meinem MySpace-Account hinterlassen hat.» Frei nach dem Motto: Mein Name ist Hase, ich weiss von nichts!

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