Robin Söderling: «Das ist nicht wegen mir, sondern wegen ihm»
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Robin Söderling«Das ist nicht wegen mir, sondern wegen ihm»

Robin Söderling fordert Roger Federer im Achtelfinal von Wimbledon zur French-Open-Final-Revanche. Hat der Schwede einen Grund, zu denken, dass er näher an Federer dran ist als noch in Paris? «Nein», wie er selbst sagt.

Söderling könnte zum Riesentöter in Wimbledon werden. Am French Open war er der erste, welcher Rafael Nadal in Roland Garros besiegte. Damals war es der Achtelfinal. Genauso, wie jetzt in Wimbledon auch. Damals spielte er gegen den auf Sand am schwierigsten zu schlagenden Spieler, genauso wie jetzt wenn er auf Roger Federer trifft. Hilft ihm dieser Vergleich? «Ja, vielleicht ist es die gleiche Herausforderung», so der Schwede an einer Pressekonferenz.

Drei Wochen sind seit dem 1:6, 6:7, 4:6 in Paris vergangen. Söderling hat vor Wimbledon auf Rasen nicht gespielt. Gibt es irgend einen Grund, wieso er Federer in diesen Tagen näher gerückt ist? «Nein», so der 24-Jährige mit einem Lächeln. Aber er sieht seine Chance auf den ersten Sieg im elften Spiel trotzdem: «Ich kann überall gut spielen. Unsere Begegnungen auf Rasen und in der Halle waren bisher die spannendsten. Ich hoffe auf meinen Aufschlag, um einige einfache oder kurze Punkte zu holen.»

Söderling gegen Federer noch nie gut gespielt

Tatsächlich wäre es für Söderling an der Zeit, gegen Federer einmal zu gewinnen. Vor allem weil er nach jeder der zehn vorangehenden Duellen mit dem Schweizer jeweils gedacht habe, dass er nicht gut spielte. «Das ist aber nicht wegen mir, sondern wegen ihm», mutmasst der gute Aufschläger. Denn Federer zwinge jedem sein Spiel auf.

Am Montag ab 14 Uhr treffen Roger Federer und Robin Söderling im Achtelfinal von Wimbledon aufeinander. Mit 20 Minuten Online sind Sie live dabei.

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