Mischmutanten – Das ist über die Corona-Mischvarianten XE, XF und XD bekannt
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RekombinantenDas ist über die Corona-Mischvarianten XE, XF und XD bekannt

Im Netz häufen sich Meldungen über eine neue Mischmutante. Die WHO beobachtet sie, Experten sehen bisher aber keinen Grund, den Panikknopf zu drücken. 

von
Fee Anabelle Riebeling
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In Grossbritannien ist eine neue Covid-Variante entdeckt worden.  Das melden die UK Health Security Agency (UKHSA) und die Weltgesundheitsorganisation WHO. 

In Grossbritannien ist eine neue Covid-Variante entdeckt worden.  Das melden die UK Health Security Agency (UKHSA) und die Weltgesundheitsorganisation WHO. 

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XE ist eine Mischvariante der beiden Omikron-Typen BA.1 und BA.2.

XE ist eine Mischvariante der beiden Omikron-Typen BA.1 und BA.2.

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Laut ersten Schätzungen könnte sie rund zehn Prozent ansteckender sein. Allerdings habe XE bisher eine variable Wachstumsrate gezeigt, so Susan Hopkins, leitende medizinische Beraterin der UKHSA: «Wir können noch nicht bestätigen, ob sie einen echten Wachstumsvorteil hat.»

Laut ersten Schätzungen könnte sie rund zehn Prozent ansteckender sein. Allerdings habe XE bisher eine variable Wachstumsrate gezeigt, so Susan Hopkins, leitende medizinische Beraterin der UKHSA: «Wir können noch nicht bestätigen, ob sie einen echten Wachstumsvorteil hat.»

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Darum gehts

Kaum sind in der Schweiz die letzten Massnahmen gefallen, machen Meldungen von einer neuen Coronavirus-Mutante die Runde: XE, eine Mischvariante der beiden Omikron-Typen BA.1 und BA.2, wurde erstmals im Januar 2022 in Grossbritannien nachgewiesen. Bislang wurden dort laut der UK Health Security Agency (UKHSA) über 600 Fälle von XE sequenziert. Auch aus Israel ist mindestens ein Fall bekannt, wie 20minutes.ch schreibt.

«Laut ersten Schätzungen ist XE noch einmal rund zehn Prozent ansteckender als BA.2», so die Weltgesundheitsorganisation WHO in ihrem wöchentlichen epidemiologischen Covid-19-Situationsbericht vom 29. März 2022. Das müsse allerdings noch bestätigt werden.

Wie entstehen Mischvarianten?

«Noch nicht genügend Anhaltspunkte»

XE habe bisher eine variable Wachstumsrate gezeigt, erklärt Susan Hopkins, leitende medizinische Beraterin der UKHSA: «Wir können noch nicht bestätigen, ob sie einen echten Wachstumsvorteil hat.» Bisher gebe es noch nicht genügend Anhaltspunkte, um Rückschlüsse auf die Übertragbarkeit, den Schweregrad oder die Wirksamkeit des Impfstoffs zu ziehen. Auch aus Indien kommen beruhigende Worte. «Die neue Mutante XE ist Mitte Januar zum ersten Mal aufgetaucht, aber ich glaube, dass es keinen Grund gibt, den ‹Panikknopf› zu drücken», so Rakesh Mishra, Direktor des Tata Institute for Genetics and Society in Bangalore zur Nachrichtenagentur ANI.

Die WHO weist weiter darauf hin, dass XE so lange zur Omikron-Familie gezählt werde, «bis signifikante Unterschiede bei der Übertragung und den Krankheitsmerkmalen, einschliesslich des Schweregrads, gemeldet werden». Die UN-Organisation will die Variante weiter beobachten, genauso wie die UKHSA.

Wenig Fälle, dann plötzlicher Stopp

Im Blick haben die Fachleute auch zwei weitere Corona-Varianten: XF und XD. Auch sie sind Rekombinanten, allerdings vereinen sie Delta und Omikron BA.1. Wie XE wurde auch XF in Grossbritannien nachgewiesen. Bis Mitte Februar seien es 38 Fälle gewesen, seither habe es keinen einzigen mehr gegeben, so die UKHSA. «Hinweise auf eine Übertragung in der Bevölkerung des Vereinigten Königreichs gibt es nicht.» XD sei dagegen in Grossbritannien bisher nicht identifiziert worden, «obwohl weltweit 49 Fälle bekannt sind, die meisten davon in Frankreich».

Auch bei XE und XD deutet laut den WHO-Covid-19-Berichten vom 22. und 29. März 2022 derzeit nichts darauf hin, dass diese rekombinanten Varianten mit einer höheren Übertragbarkeit oder schwereren Verläufen verbunden sind.

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