Aktualisiert 25.06.2009 16:50

Luzerner ExilDas ist Yakins neue Fussball-Heimat

Der Transfer von Hakan Yakin zum FC Luzern ist unter Dach und Fach. Der 32-jährige Mittelfeldregisseur spielt nächste Saison aber nicht etwa in einem Fussballtempel, sondern im Exil. Wegen dem Stadionneubau in Luzern trägt der FCL seine Heimspiele im Gersag-Stadion in Emmenbrücke aus. Ein Augenschein.

von
Herbie Egli

Der 5:0-Sieg im Barrage-Rückspiel gegen Lugano und damit verbundene Klassenerhalt war der letzte Akt auf der Luzerner Allmend. Danach durften die Fans alles mitnehmen, was nicht niet- und nagelfest war, weil das Stadion im August abgebrochen wird und einer modernen Arena weichen muss. Im September 2011 soll der neue Luzerner Fussballtempel bezugsbereit sein.

Bis dahin weichen die Luzerner ins Exil nach Emmenbrücke aus. Das Gersag-Stadion wird provisorisch für 8000 Zuschauer umgebaut und in diesem finden die Heimspiele des Superligisten statt.

Idylle pur wie einst bei YB und Basel

Der FC Luzern ist nicht der erste Schweizer Fussballverein, der wegen eines Stadionneubaus ins Exil ausweichen muss. Auch die Berner Young Boys und der FC Basel mussten schon in kleine Stadien umziehen. YB spielte von 2001 bis 2005 im Neufeld (max. 12 000 Zuschauer), weil das Wankdorf dem Stade de Suisse weichen musste. Der FCB trug seine Heimspiele während des Neubaus des St. Jakob-Parks von 1998 bis 2001 auf der Schützenmatte (max. 8000 Zuschauer) aus.

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