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Nach der ersten Live-ShowDas kleine Who Is Who bei «X Factor»

Die Rollen sind klar verteilt: Die Stimmgewaltigen, die schnuckeligen Teenies und die rührenden Familienväter, die eine zweite Chancen verdienen. Darf man schon eine Prognose wagen?

von
obi

Die Antwort auf die obenstehende Frage? In einem Wort: Nein. Denn obwohl «X Factor» von allen Casting Shows noch am ehesten das Format ist, bei dem es wirklich um gesangliche Fähigkeiten geht, spielen auch hier Sympathiefaktoren eine ungeheuer grosse Rolle. Und dass Publikumssympathien im Verlauf einer TV-Show-Staffel sich entwickeln und verändern können, ist sattsam bekannt.

Rein aufgrund des Talents und des Könnens haben Gladys Mwachti und Monique Simon bereits gewonnen. In Sachen Publikumsgunst dürften der Polizist David «Sergeant Pepper» Pfeffer oder Familienvater Volker Boost obenauf schwimmen. Nica und Joe könnten mit ihrem Opern-Pop-Crossover vermutlich stattliche Verkaufszahlen erzielen. Die Schweizer Hoffnung Benman? Sie weisen fast keine Ecken und Kanten auf – und könnten es damit vielleicht ordentlich weit in der Show bringen. Doch den «X Factor», jene Ingredienz, die einen grossen Künstler ausmacht, haben sie (noch) nicht.

Noch ist nicht aller Tage Abend, aber Zeit, die Kandidaten im Einzelnen vorzustellen – in obenstehender Bildstrecke.

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