Jungunternehmen: Das macht Berlin zur Start-up-Schmiede
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JungunternehmenDas macht Berlin zur Start-up-Schmiede

Die deutsche Hauptstadt boomt als Standort für Firmengründungen. Wieso ist das so? 20 Minuten hat vor Ort nachgefragt.

von
K. Wolfensberger
Berlin

Berliner Firmengründer erzählen, was Ihnen an der deutschen Hauptstadt so gefällt.

Vor kurzem verbesserte die Finanzdirektion des Kantons Zürich die Rahmenbedingungen für Start-ups: In der Aufbauphase werden sie nur noch gering besteuert. Schon länger musste sich die grösste Schweizer Stadt anhören, sie sei für Jungunternehmen nicht gerade ein guter Standort.

Ganz anders klingt es, wenn die Rede von Berlin ist. In der deutschen Hauptstadt haben sich in den letzen Jahren viele Jungunternehmen angesiedelt. Inzwischen ist die Stadt zu einer regelrechten Start-up-Schmiede geworden. Doch was macht den Erfolg von Berlin aus? 20 Minuten hat sich vor Ort bei zwei Start-ups erkundigt.

Wine in Black und Hello Fresh

Eines davon ist Wine in Black, ein Online-Wein-Versandhändler. Gegründet wurde die Firma von Stephan Linden und Christian Hoya. Beide kommen aus Dortmund und haben in Koblenz, mitten im deutschen Weinanbaugebiet, studiert. Trotzdem verschlug es Hoya und Linden nach dem Studium nach Berlin. Seit kurzem verkaufen sie ihre Weine auch an Schweizer Kunden, mit einer eigens dafür eingerichteten Website.

Das zweite Start-up ist Hello Fresh. Es gehört zum Universum von Rocket Internet, dem Start-up-Inkubator der Samwer-Brüder. Bekannteste Rocket-Firma ist der Versandhändler Zalando. Und auch bei Hello Fresh geht es ums Bestellen im Netz. Allerdings werden den Kunden hier keine Kleider, sondern Boxen mit Rezepten und den passenden Zutaten geliefert.

Weshalb die beiden Firmen den Standort Berlin so schätzen, sehen Sie im Video.

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