Tischtennis: Das Maximum für China - Persson verpasst Sensation
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TischtennisDas Maximum für China - Persson verpasst Sensation

Chinas Tischtennisspieler haben aus dem Olympiaturnier das Maximum herausgeholt. Nach dem «Sweep» bei den Frauen und dem Gewinn beider Teamwettbewerbe waren die Chinesen auf dem Podest des Männer-Einzels unter sich.

Ma Lin, der Zweite der Weltrangliste, besiegte im Final den topgesetzten Wang Hao, der schon in Athen 2004 Silber gewonnen hatte, 4:1.

Im Spiel um Bronze setzte sich der aktuelle und dreimalige Weltmeister Wang Liqin mit 4:1 gegen Jörgen Persson durch. Der schwedische Oldie, im April 42 Jahre alt geworden, verpasste am Finaltag als letzter übriggebliebener Europäer eine Sensation. Zuletzt musste er sich mit dem 4. Platz begnügen - gleich wie sein berühmterer langjähriger Gefährte Jan-Ove Waldner vor vier Jahren in Athen. Der geniale Waldner, der seine Karriere 1992 mit dem Olympiasieg gekrönt hatte, war 39-jährig, als er 2004 die Besten ein letztes Mal gehörig ärgerte.

Persson, der Weltmeister von 1991, hielt im Halbfinal gegen Wang Hao prächtig mit; beim 1:4 verlor er drei Sätze lediglich mit 9:11. Gegen Wang Liqin dagegen war er chancenlos.

(si)

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