Viel Talent und Teamspirit - Das musst du über die gefährlichen Spanier wissen
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Viel Talent und TeamspiritDas musst du über die gefährlichen Spanier wissen

Die grossen Stars fehlen der spanischen Nationalmannschaft an dieser EM. Trotzdem muss sich die Schweiz vor einigen Spielern in Acht nehmen. Wir stellen euch La Furia Roja vor.

von
Florian Osterwalder
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Mit dieser Elf hat Spanien in einem verrückten Achtelfinal Kroatien aus dem Turnier geworfen. 

Mit dieser Elf hat Spanien in einem verrückten Achtelfinal Kroatien aus dem Turnier geworfen.

Pool via REUTERS
Zuerst der Depp, dann der Held. Unai Simón durchläuft eine Berg und Talfahrt der Gefühle im Achtelfinal gegen Kroatien. 

Zuerst der Depp, dann der Held. Unai Simón durchläuft eine Berg und Talfahrt der Gefühle im Achtelfinal gegen Kroatien.

Pool via REUTERS
Aymeric Laporte verteidigt erst seit ein paar Wochen für Spanien. Der Doppelbürger, er ist auch Franzose, wurde erst vor kurzem eingebürgert. Da hat er sich wohl für das richtige Land entschieden.

Aymeric Laporte verteidigt erst seit ein paar Wochen für Spanien. Der Doppelbürger, er ist auch Franzose, wurde erst vor kurzem eingebürgert. Da hat er sich wohl für das richtige Land entschieden.

Pool via REUTERS

Darum gehts

  • Die Schweiz trifft im EM-Viertelfinal auf Spanien.

  • La Furia Roja tritt an dieser EM ohne die ganz grossen Stars an.

  • Kein einziger Spieler von Real Madrid ist in der Nationalmannschaft anzutreffen.

  • Trotzdem muss sich die Nati vor einigen Spielern der Spanier in Acht nehmen.

Es wird zweifelsohne das wichtigste und grösste Spiel in der Geschichte der Schweizer Nationalmannschaft. Am Freitag um 18 Uhr trifft die Nati im EM-Viertelfinal in St. Petersburg auf Spanien (live bei uns im Ticker). Vor allem in der Gruppenphase konnte das Team von Luis Enrique nicht auf ganzer Ebene überzeugen. Wenn in der Mannschaft der Iberer eine Schwäche auszumachen ist, dann in der nicht ganz sattelfesten Abwehr – das unter anderem auch, weil Superstar und Abwehr-Boss Sergio Ramos verletzt fehlt. Wir stellen euch die wichtigsten Spieler der Furia Roja vor. Der Spitzname bedeutet übrigens die rote Furie und entstand während der Olympischen Spiele 1920 in Antwerpen, bei denen die Spanier überraschend die Silbermedaille gewannen.

Unai Simón – Goalie

Er war zuerst die tragische Figur der Spanier in der Achtelfinal-Partie gegen Kroatien. Nach knapp zwanzig Minuten unterlief ihm ein Riesenbock. Einen Rückpass von Pedri konnte Simón nicht kontrollieren, lenkte ihn dazu noch entscheidend bei der Annahme ab und der Ball kullerte ins Tor. Doch der 24-Jährige liess sich von seinem Fehler nicht beirren. In der Nachspielzeit rettete er Spanien beim Stand von 3:3 mit einer Glanzparade. Auch sonst zeigte er im Achtelfinal immer wieder starke Reflexe. Seine Stärken liegen ganz klar auf der Linie. Spannend dabei: Simón verdrängte mit David de Gea einen der bestbezahlten Torhüter der Welt auf die Ersatzbank.

Hier unterläuft Unai Simón ein Bock. Doch der 24-Jährige sammelte sich und war danach einer der besten Spanier im Achtelfinal gegen Kroatien.

Quelle: SRF2

Aymeric Laporte – Innenverteidiger

Vor der Europameisterschaft kam die Hiobsbotschaft für die spanische Nationalmannschaft. Captain und Abwehr-Boss Sergio Ramos musste verletzt für das Endrundenturnier passen. Was macht man in so einer Situation? Man bürgert einfach einen der besten Premier-League-Innenverteidiger ein. Und in diesem Fall war das Aymeric Laporte. Der Doppelbürger, er hat auch noch den französischen Pass, wurde erst kurz vor der EM eingebürgert. Laporte hat baskische Wurzeln. Der City-Spieler hat für Spanien an der EM bereits ein Tor beigesteuert.

César Azpilicueta und Jordi Alba – Aussenverteidiger

César Azpilicueta ist ein Kämpferherz durch und durch. Der 31-Jährige rennt auch in der 89. Minute noch die Seitenlinien rauf und runter. Er ist eher als offensiver Aussenverteidiger einzustufen. Er hat auch schon einen Treffer beigesteuert an dieser EM, obwohl er nur zweimal zum Einsatz gekommen ist. Jordi Alba ist einer der Stars im Team von Luis Enrique. Der Aussenverteidiger von Barça ist ein unbequemer Gegenspieler. Ein richtiger Wadenbeisser. Bisher konnte er für die Furia Roja eine Torvorlage beisteuern. Luis Enrique liess den Barça-Spieler in allen vier Partien spielen.

Sergio Busquets – Mittelfeld und Captain

Der wohl grösste Namen im spanischen Team. Seit Jahren ein fester Bestandteil im Mittelfeld von Barcelona. Er hat in seiner Karriere schon alles gewonnen, auf Club-Ebene und in der Nationalmannschaft. Er wurde mit Spanien Europa- und Weltmeister. Er ist zwar mittlerweile ein wenig in die Jahre gekommen, doch seine Übersicht, sein Passspiel und seine Präsenz auf dem Spielfeld sind unglaublich wichtig für das Team von Luis Enrique. Er ist Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld der Spanier. Er hat bis jetzt erst zwei Spiele absolviert, da er zuvor noch eine Corona-Erkrankung ausstehen musste. Doch seit er zurück ist im Team, haben die Spanier kein Spiel mehr verloren.

Pedri – Mittelfeld

Auf Pedri muss die Schweizer Nati am Freitag besonders aufpassen. Das 18-jährige Megatalent von Barcelona zieht zusammen mit Busquets die Fäden im Mittelfeld der Furia Roja. Er ist einer dieser Spieler, die den Unterschied ausmachen können. Seine filigrane Technik und sein Passspiel sind seine grossen Stärken. An dieser EM kommt er auf eine Passquote von 91%. Zudem spielte er in allen vier Partien durch. Was auch noch auffällt: Pedri läuft und läuft, als gäbe es kein morgen. Er ist der Spieler mit den drittmeisten absolvierten Kilometern an dieser EM. In seiner Heimat Spanien wird er sogar jetzt schon mit der Legende Andres Iniesta verglichen. Was für eine Huldigung! Also Nati, aufgepasst auf das Megatalent.

Álvaro Morata – Sturm

Oft wurde der Stürmer von Juventus Turin belächelt. Chancentod war eine der höflicheren Beleidigungen, die Morata sich anhören musste. Er und seine Familie bekamen sogar Drohungen und wüste Beschimpfungen ab, weil er in den Gruppenspielen nicht lieferte. Morata zeigte es aber allen und schoss das so eminent wichtige 4:3 in der Verlängerung gegen Kroatien. Für einen Stürmer braucht Morata zwar viele Chancen. Von sechs Torschüssen fanden lediglich zwei den Weg ins Tor. Ausserdem verschoss er bereits einen Penalty an dieser EM. Wenn es darauf ankommt, liefert er aber ab. Auch seine Laufwege sind extrem wichtig für die Furia Roja. Er zieht Verteidiger auf sich und öffnet so Löcher, die von seinen Mitspielern ausgenutzt werden können.

Mit diesem Tor ebnete Morata Spanien den Weg ins Viertelfinal.

Quelle: SRF2

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