Kinostarts Dezember 2022: Das musst du über die neue «Avatar»-Fortsetzung wissen

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Kinostarts Dezember 2022Das musst du über die neue «Avatar»-Fortsetzung wissen

«Avatar: The Way of Water» ist da, ausserdem startet ein Drama über eine Affäre – das und mehr gibts diese Woche im Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Avatar: The Way of Water».

Disney

Darum gehts

  • Wir stellen dir die neuen Kino-Highlights der Woche vor.

  • Der zweite «Avatar»-Teil ist da.

  • Léa Seydoux spielt in einem Drama über eine Affäre.

  • Heinz Bütler porträtiert den Schweizer Maler Albert Anker.

  • Ein Dokfilm widmet sich Leonard Cohen und seinem Welthit «Hallelujah».

«Avatar: The Way of Water»

«Avatar» ist mit 2,9 Milliarden Dollar der erfolgreichste Film aller Zeiten – nun setzt James Cameron den 2009 erschienenen Film fort. Dreizehn Jahre sind vergangen, auch die Sci-Fi-Welt hat sich verändert: Mittlerweile ist der einstige Soldat Jake Sully (Sam Worthington) selbst ein Na’vi und hat mit Neytiri (Zoe Saldaña) eine Familie gegründet.

Die Menschen haben es nicht mehr nur auf die Ressourcen der Na’vi abgesehen, sie wollen nun den ganzen Mond Pandora kolonialisieren. Sie haben es besonders auf Jake abgesehen, er muss mit Neytiri und den vier Kindern aus dem Wald flüchten und sucht Schutz beim Wasser-Clan Metkayina. 

Das sagt James Cameron

Für den Kinobesuch bringst du am besten Zeit mit: Der Film dauert über drei Stunden. Laut US-Medienberichten soll das Sequel um die 250 bis 400 Millionen Dollar verschlungen haben. 

Genaue Zahlen zum Budget verrät James Cameron nicht – doch der Druck, dass der Film gut performt, ist hoch: «Es muss der dritt- oder viertumsatzstärkste Film der Geschichte sein. Das ist die Schwelle, dann sind die Kosten gedeckt», sagt der Regisseur gegenüber «GQ».

Was kommt danach?

Wie es weitergeht, wird sich an den Kinokassen zeigen: Sollte «Avatar: The Way of Water» floppen, will Cameron die Avatar-Welt mit dem dritten Teil abschliessen, erklärt er bei «Slash Film». Ansonsten wären ein vierter und fünfter Film bereits eingeplant.

Was schaust du dir im Kino an?

«Un beau matin»

Sandra (Léa Seydoux) ist nach dem Tod ihres Ehemanns alleinerziehend und versucht, neben der Pflege ihres dementen Vaters (Pascal Greggory) für ihre achtjährige Tochter Linn (Camille Leban Martins) da sein zu können.

Als Sandra auf ihren alten Freund Clément (Melvil Poupaud) trifft, entwickelt sich zwischen den beiden eine Affäre. Doch Clément ist eigentlich vergeben und will seine Partnerin Leïla (Fejria Deliba) nicht verlassen.

Mia Hansen-Løve hat beim Drama Regie geführt und das Drehbuch geschrieben. Laut ihr ist «Un beau matin» von der Krankheit ihres Vaters inspiriert, wie sie in einem Pressestatement verrät.

«Ich war auf der Suche nach einem Sinn in dem, was ich durchmachte. Und ich wollte erforschen, wie zwei gegensätzliche Gefühle, Trauer und Wiedergeburt, miteinander in Dialog treten können, wie man sie gleichzeitig erlebt.» Im Mittelpunkt des Films sollen laut ihr die Liebe und damit verbundene Verletzlichkeit stehen.

Der Trailer zu «Un beau matin».

Frenetic

«Albert Anker. Malstunden bei Raffael»

Heinz Bütler beleuchtet in seinem Dokfilm den Schweizer Maler Albert Anker: Im Atelier im Berner Seeland arbeitete er an seinen Ölgemälden, die die Gesellschaft im späten 19. Jahrhundert abbildeten.

Endo Anaconda und die Kunsthistorikerin Nina Zimmer folgen Ankers Spuren und gehen seiner Kunst auf den Grund. Sie wollen herausfinden: Was hat Anker ausgemacht, wo lag sein Antrieb, wonach sehnte er sich?

Der Trailer zu «Albert Anker. Malstunden bei Raffael».

Filmcoopi

«Hallelujah: Leonard Cohen, a Journey, a Song»

Leonard Cohens «Hallelujah» geht seit seiner Veröffentlichung 1984 um die Welt, obwohl der Song zunächst von der Plattenfirma abgelehnt wurde. Anhand dieses Hits porträtiert das Regie-Duo Dayna Goldfine und Daniel Geller das Leben des Singer-Songwriters.

Im Film werden Konzertaufnahmen mit Tagebucheinträgen kombiniert, ausserdem teilen Menschen, die Cohens Karriere begleitet haben, ihre Perspektive.

Der Trailer zu «Hallelujah: Leonard Cohen, a Journey, a Song».

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