Das muss man über die neue Netflix-Serie «Haus des Geldes: Korea» wissen

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Ähnlichkeit zum OriginalDas musst du über die neue Netflix-Serie «Haus des Geldes: Korea» wissen

«Haus des Geldes» gilt als eine der erfolgreichsten Netflix-Serien aller Zeiten. Nun folgt ein südkoreanisches Remake des spanischen Originals. Hier die wichtigsten Infos.

von
Toni Rajic

Der offizielle Trailer zu «Haus des Geldes: Korea».

Youtube/Netflix

Darum gehts

  • «Haus des Geldes» zählt zu den erfolgreichsten Netflix-Serien aller Zeiten. Mit der fünften Staffel ging die Geschichte im Dezember 2021 zu Ende.

  • Nun hat der Streamingdienst ein Remake veröffentlicht: «Haus des Geldes: Korea».

  • Die Handlung ist ähnlich, Details unterscheiden die beiden Serien allerdings voneinander.

  • Wir fassen die wichtigsten Punkte für dich zusammen.

Im vergangenen Dezember ging mit der fünften Staffel von «Haus des Geldes» eine der beliebtesten Netflix-Serien überhaupt zu Ende. Nun veröffentlichte der Streamingdienst die koreanische Version des spanischen Mega-Hits, welche es in der Schweiz direkt in die Top 10 schafft. «Haus des Geldes: Korea» funktioniert zwar nach dem gleichen Prinzip wie das Original, soll aber nicht einfach nur die altbekannte Geschichte nacherzählen. Hier das Wichtigste, was du über das Remake wissen musst.

Handlung

In «Haus des Geldes: Korea» entsteht so etwa ein neues Bündnis zwischen Nord- und Südkorea – und damit auch eine gemeinsame Wirtschaftszone mitsamt einheitlicher Währung. Doch was ursprünglich der Bevölkerung zugutekommen sollte, hatte vor allem eines zur Folge: Die Reichen werden reicher, während die Armen ärmer werden. «Der Professor» will sich diese Umstände nicht gefallen lassen und sich das nehmen, was ihm, seiner Meinung nach, zustehe. Entsprechend plant er einen Überfall auf die Gelddruckerei. Weil er dies alleine nicht stemmen kann,  holt er sich Hilfe von eine Truppe Krimineller sowohl aus Nord- als auch aus Südkorea. Insgesamt wollen sie vier Milliarden Won – umgerechnet rund drei Millionen Franken – ergaunern. Während die Räuberinnen und Räuber im Original eine weisse Maske mit dem Gesicht des Künstlers Salvador Dali trugen, sind es im südkoreanischen Ableger sogenannte Hahoe-Masken aus der ehemaligen Provinz Gyeongsang-do, deren Originale sich als Nationalschätze im Nationalmuseum Südkoreas befinden.

Viele Handlungen sind ähnlich wie im spanischen Original. Details, wie die Masken, unterscheiden sich.

Viele Handlungen sind ähnlich wie im spanischen Original. Details, wie die Masken, unterscheiden sich.

Netflix

Hintergrund

Das Remake basiert auf einem politischen Hintergrund: Die USA und die Sowjetunion teilten Korea 1945 in Norden und Süden auf. Kurz darauf – von 1950 bis 1953 – entfachte schliesslich in beiden Ländern der Koreakrieg. Während Nordkorea seither in einer Diktatur lebt, ist Südkorea eine Demokratie und hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Industriemacht entwickelt. Die Lage der beiden Nationen ist in der Realität noch immer angespannt. 

Besetzung

Fans der ursprünglichen «Haus des Geldes»-Version werden die Figuren im Remake bekannt vorkommen. Mit dabei sind natürlich der Professor, der von Yoo Ji-tae (46) gespielt wird. Berlin in der Verkörperung von Park Hae-soo (40), Jeon Jong-seo (27) als Tokio, Rio von Lee Hyun-woo (29), Helsinki wird von Kim Ji-hoon (41) gespielt. Während die Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller in ihrer Heimat gefeierte Stars sind, ist in Europa hauptsächlich einer bekannt: Berlin-Darsteller Park Hae-soo. Er spielte in «Squid Game» den Teilnehmer Cho Sang-woo.

Park Hae-soo spielte bei «Squid Game» den Teilnehmer Cho Sang-woo.

Park Hae-soo spielte bei «Squid Game» den Teilnehmer Cho Sang-woo.

Netflix

Reaktionen

Koreanische Serien und Filme haben in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Spätestens seit «Parasite» und «Squid Game» sind die Produktionen aus Südkorea bei Kinogängern und -gängerinnen sowie Netflix-Zuschauern und -Zuschauerinnen beliebt. Dies wollten sich die Macher wohl zunutze machen – doch bei vielen Fans kommt dies nicht besonders gut an. So schreibt ein User auf Twitter: «Haus des Geldes Korea ist ja mal so ein katastrophaler Müll. Niemand brauchte gefühlt zwei Wochen nach Ende des Originals eine billige Version mit koreanischen Figuren.»

Ein anderer ist der gleichen Meinung: «Also Haus des Geldes Korea ist wirklich der einfallsloseste Müll, den ich je gesehen hab. Die Charaktere, die Storyline, sogar die Namen, alles ist gleich. Kein bisschen neuer Input. Wirklich komplette Enttäuschung.»

Zahlreiche andere schliessen sich diesen Nachrichten an. Positive Stimmen wie «In der ersten Folge ist gefühlt mehr passiert als in der ganzen ersten Staffel des Originals» sind eine Seltenheit.

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