3-D-Scanner: Das nächste iPhone soll Gesichter erkennen

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3-D-ScannerDas nächste iPhone soll Gesichter erkennen

Gesichts- statt Fingerabdruck? Laut Bloomberg.com arbeitet Apple an einem 3-D-Gesichts-Scanner. Nutzer sollen damit künftig auch bezahlen können.

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tob
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Lässt sich das nächste iPhone per Gesichtserkennung entsperren? Ja, sagt Bloomberg.com in einem aktuellen Bericht. Mit dem neuen 3-D-Scanner sollen Nutzer nicht nur das iPhone entsperren, sondern auch Zahlungen auslösen können. Der Designer Gabor Balogh hat eine ähnliche Funktion schon vor längerer Zeit als Konzept entworfen.

Lässt sich das nächste iPhone per Gesichtserkennung entsperren? Ja, sagt Bloomberg.com in einem aktuellen Bericht. Mit dem neuen 3-D-Scanner sollen Nutzer nicht nur das iPhone entsperren, sondern auch Zahlungen auslösen können. Der Designer Gabor Balogh hat eine ähnliche Funktion schon vor längerer Zeit als Konzept entworfen.

Gabor Balogh
Ähnliche Sicherheitssysteme sind auch bei anderen Herstellern zu finden. So gibt es beim neuen Galaxy S8, ergänzend zum Fingerabdruckscanner und PIN, auch einen Iris-Scanner (Bild), sowie die Möglichkeit das Gerät per Gesicht zu entsperren. Bei Tests liess sich das System jedoch mit Fotos austricksen. Der Apple-Scanner soll das eigene Konterfei deshalb dreidimensional erfassen.

Ähnliche Sicherheitssysteme sind auch bei anderen Herstellern zu finden. So gibt es beim neuen Galaxy S8, ergänzend zum Fingerabdruckscanner und PIN, auch einen Iris-Scanner (Bild), sowie die Möglichkeit das Gerät per Gesicht zu entsperren. Bei Tests liess sich das System jedoch mit Fotos austricksen. Der Apple-Scanner soll das eigene Konterfei deshalb dreidimensional erfassen.

AP/Mark Lennihan
Die 3-D-Gesichtserkennung bei Apple einst den Fingerabdruckscanner ersetzen, berichtet der Insider. Apple setzt seit 2013 auf Fingerabdrucksensoren.

Die 3-D-Gesichtserkennung bei Apple einst den Fingerabdruckscanner ersetzen, berichtet der Insider. Apple setzt seit 2013 auf Fingerabdrucksensoren.

AP/Andy Wong

Für das nächste iPhone, das vermutlich im Herbst enthüllt wird, testet der Hersteller angeblich ein neues Sicherheitssystem. Dieses soll es Nutzern erlauben, das Gerät mit ihrem Gesicht zu entsperren, Zahlungen zu tätigen oder gesicherte Apps zu starten, berichtet Bloomberg.com.

Möglich machen könnte dies ein neuer 3-D-Scanner, der in iPhones eingebaut werden soll. Der Sensor sei besonders schnell und erlaube es, das Handy in wenigen hundert Millisekunden zu entsperren. Das System soll selbst dann funktionieren, wenn das Gerät flach auf dem Tisch liegt. Die Gesichtserkennung befinde sich aktuell in der Testphase, schreibt Bloomberg.com.

Fingerabdruck seit 2013

Der aktuelle Fingerabdrucksensor – Apple nennt ihn Touch ID –

soll den neuen Scanner ersetzen, berichtet der Insider. Apple hat Touch ID im Jahr 2013 mit dem iPhone 5S vorgestellt. Als einer der ersten Hersteller hatte Toshiba mit dem G500 einen solchen Sensor eingebaut. In Smartphones sind sie mittlerweile zum Standard geworden. Wobei die Verbreitung des Sensors erst mit dem iPhone 5S richtig Fahrt aufgenommen hatte.

Mit der Gesichtserkennung wäre Apple ebenfalls kein Pionier. So bietet beispielsweise Samsung das Entsperren mit Gesicht schon seit dem Galaxy SIII an. Das Gerät kam 2012 auf den Markt, auch in den aktuellen Modellen ist die Funktion integriert. Tester des S8 bemängelten jedoch, dass sich diese sehr einfach mit einem Foto des Besitzers überlisten lasse. Allerdings ist die Sicherung auch nur als Ergänzung zu den anderen Sperrsystemen gedacht. Namentlich sind das PIN, Iris-Scanner und Fingerabdruck.

Apple möchte den Sensor zur Gesichtserkennung nun sicherer machen. Laut Bloomberg.com soll dieser das eigene Konterfei in 3-D erfassen und so nicht mehr mit einem flachen Foto ausgetrickst werden können. Ob das gelingt, wird sich wohl erst im Herbst zeigen, wenn der Hersteller mit Sitz in Cupertino das nächste iPhone veröffentlicht.

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