Aktualisiert 21.08.2019 13:44

CL-Playoffs

Das neue Gefühl für den neuen Chef

Der neue Captain Fabian Lustenberger ist bereits wichtigster Spieler bei YB. Besonders wichtig ist er heute gegen Roter Stern Belgrad.

von
Fabian Ruch
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Fabian Lustenberger musste seit seiner Rückkehr in die Schweiz im Sommer bereits einiges einstecken als YB-Captain.

Fabian Lustenberger musste seit seiner Rückkehr in die Schweiz im Sommer bereits einiges einstecken als YB-Captain.

Keystone/Anthony Anex
Der Abwehrchef gibt sich vor dem Hinspiel der CL-Playoffs gegen Roter Stern Belgrad gelassen. Der Gegner habe europäisch keine grossen Stricke zerrissen, sagt er im Vorfeld.

Der Abwehrchef gibt sich vor dem Hinspiel der CL-Playoffs gegen Roter Stern Belgrad gelassen. Der Gegner habe europäisch keine grossen Stricke zerrissen, sagt er im Vorfeld.

Keystone/Peter Schneider
Lustenberger will mit den Young Boys in die Königsklasse.

Lustenberger will mit den Young Boys in die Königsklasse.

FreshFocus/Marc Schumacher

Er hat nicht lange gebraucht, um zu beweisen, wer der neue Chef bei den Young Boys ist. Seit ein paar Wochen erst ist Fabian Lustenberger nach 12 Jahren bei der Hertha in Berlin zurück in der Schweiz – und man hat das Gefühl, er sei immer schon bei YB gewesen.

Lustenberger ist Nachfolger von Steve von Bergen, mit dem er seit gemeinsamen Berliner Zeiten befreundet ist, als Abwehrchef, Captain, Führungsspieler. Trainer Gerardo Seoane schwärmt von der Spielintelligenz und Klasse Lustenbergers, Sportchef Christoph Spycher von dessen Erfahrung und Sozialkompetenz. Und Lustenberger sagt: «Ich bin in Bern sehr gut aufgenommen worden. Schon nach einer Woche war es, als sei ich ein Jahr hier.» Mit überzeugenden Leistungen hat der dreifache Nationalspieler mitge­holfen, YB in der Spur zu halten. Rang 1 nach vier Runden sowie das 1:0 im Cup bei Etoile Carouge sind ein guter Beginn. Heute nun geht es im Playoff-Hinspiel zur Champions League zu Hause gegen Roter Stern Belgrad. «Wir spüren die Unterstützung der ganzen Fussball-Schweiz», sagt Lustenberger. «Solche Spiele sind ein Privileg, es kribbelt, für mich ist das Feeling der Champions League neu.»

Die Young Boys befinden sich ja mitten im komplizierten personellen Umbruch, die Verletztenliste ist lang und prominent, auch Lustenberger trug in den zwei Spielen Blessuren an Rücken und Kopf davon. Gegen Belgrad wird es nicht unwesentlich von den Leistungen des 31-jährigen Innerschweizers abhängen, ob sich YB wie letzte Saison für die Gruppen­phase qualifiziert.

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