Aktualisiert 02.03.2011 22:05

PlayoffsDas neue Selbstvertrauen der ZSC Lions

Wündertüte ZSC Lions. Beim 5:3 am Dienstag bärenstark. Doch eigentlich müsste nun sogleich ein Rückschlag folgen.

von
Marcel Allemann
Der ZSC (hier Monnet) will auch heute in Kloten jubeln. (Keystone)

Der ZSC (hier Monnet) will auch heute in Kloten jubeln. (Keystone)

In der Qualifikation lief es bei den Zürchern so, dass auf ein kurzes Zwischenhoch stets ein heftiges Tief folgte. Konstanz war für die Mannschaft von Bengt-Ake Gustafsson ein Fremdwort. In den Playoffs sah man bislang überzeugende ZSC Lions. Schon bei Spiel 1 in Kloten waren sie gut, produzierten aber insgesamt zu wenig Druck und verloren deshalb knapp mit 1:2. Am Dienstag behoben die Lions dann mit 39 Schüssen und 5 Toren auch dieses Manko. Doch was müssen die ZSC Lions nun tun, damit sie nicht wieder in das Wellental der Qualifikation geraten?

«Einfach so weiterspielen und nicht zu viel studieren», antwortet Stürmer Adrian Wichser. «Wir hatten schon in Kloten einen guten Start und sind diesen Weg weitergegangen. Nun ist der ganze Druck bei Kloten – das ist für uns eine ideale Ausgangslage.» Gleich sieht es sein Teamkollege Cyrill Bühler: «Wir müssen nicht viel ändern. Einfach gut erholen und so weiterspielen. Die Flyers haben uns bestimmt nicht so stark erwartet», glaubt der Flügelstürmer und verspricht: «Jetzt werden wir nach Kloten fahren und sie dort unter Druck setzen.» Ein neues Selbstvertrauen und Selbstverständnis scheint in der ZSC-Kabine Einzug gehalten zu haben.

Aber natürlich ist da mit Kloten auch noch ein Gegner, der sich steigern und sich etwas einfallen lassen kann. «‹Elda› wird nicht zufrieden sein», weiss Gustafsson über seinen langjährigen Freund und aktuellen Trainer-Gegner Anders Eldebrink, «aber wir brauchen uns nicht darum zu kümmern, was Kloten ändern könnte – wir müssen uns auf uns fokussieren.»

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