Aktualisiert 06.02.2014 08:56

Unterkunft der Schweizer

Das olympische Dorf: Fast wie Ferien

Den Schweizer Sportlern wird es in Sotschi an nichts fehlen. Das Fazit nach der Inspektion der Unterkünfte: «Hier lässt es sich drei Wochen aushalten.»

von
Marcel Allemann, Sotschi

Am Dienstag war Besichtigungstour für Journalisten im olympischen Dorf. Man durfte einen Augenschein nehmen, wie die Sportler in Sotschi leben. Die Schweizer Medienleute wurden von Swiss Olympic in ihrem Haus Nummer 9 empfangen und konnten die Zimmer im 5. Stock anschauen, in denen die Hockey-Nati um Captain Mathias Seger und Co. ab Mittwoch hausen wird.

Die Nati-Stars können sich freuen, sie werden es schön haben. Ihre Zimmer sind nigelnagelneu, gross und modern. Von der einen Seite des Hauses sehen die Schweizer direkt zu ihren Stadien, die sie in fünf bis zehn Minuten zu Fuss erreichen. Und von der anderen Seite hat man Sicht auf das Schwarze Meer – vor dem Haus hat es auch ein Pool, umgeben von Palmen. «Manchmal denkt man fast, man sei in den Ferien», sagt Martina Gasner, Medienleiterin bei Swiss Olympic, über das herrliche Ambiente.

«Hier lässt es sich drei Wochen aushalten»

Die Schweizer Delegation hat in Sotschi noch ein fünfstöckiges Haus für sich allein, im Erdgeschoss sollen später allenfalls noch acht türkische Athleten einziehen. Insgesamt sollen mit der Hockey-Nati der Männer und Frauen sowie den beiden Curling-Teams 56 der 163 Schweizer Sportler im olympischen Dorf in Sotschi wohnen, die anderen werden in den olympischen Mountain-Villages untergebracht. Im Dorf in Sotschi gibt es ein grosses Restaurant, in dem Speisen in allen Variationen angeboten werden, daneben auch noch eine Unterhaltungslounge mit Billard-Tischen, einem DJ-Pult und Tanzfläche sowie ein Gym. «Hier lässt es sich drei Wochen aushalten», bilanziert Gasner.

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