Kinostarts September 2022: Das passiert, wenn Idris Elba als Flaschengeist erscheint

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Kinostarts September 2022Das passiert, wenn Idris Elba als Flaschengeist erscheint

An der Seite von Tilda Swinton spielt er die Hauptrolle, Lina Larissa Strahl als Bandleaderin – das und mehr kommt diese Woche neu ins Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Three Thousand Years of Longing».

Ascot Elite

Darum gehts

  • Wir stellen dir die spannendsten Kinostarts der Woche vor.

  • Tilda Swinton spielt eine Forscherin, die auf einen Flaschengeist trifft.

  • In einem Coming-of-Age-Streifen hofft eine Band aus jungen Frauen auf den Durchbruch.

  • Ein französisches Drama zeigt, wie eine Mutter ein Doppelleben in zwei Familien führt.

  • Im Dokfilm von Pierre-Yves Borgeaud werden einstige Aktivistinnen und Aktivisten beleuchtet.

«Three Thousand Years of Longing»

Wie können Geschichten uns verändern? Und wie entstehen sie überhaupt? Das ist das Forschungsgebiet der Londoner Wissenschaftlerin Alithea (Tilda Swinton). Sie hält in Istanbul einen Vortrag und kauft auf einem Basar ein Andenken.

Als sie das Glasfläschchen in ihrem Hotelzimmer putzen will, breitet sich rot-violetter Nebel aus. Alithea hat gerade aus Versehen einen Dschinn (Idris Elba) befreit: Nun will der Geist mit den spitzen Ohren ihr unbedingt drei Wünsche erfüllen – im Tausch hofft er, endlich frei zu sein, denn er war durch einen Fluch an die Flasche gebunden.

Wunschlos glücklich

Das Problem: Alithea ist zufrieden mit ihrem Leben und lehnt dankend ab – ausserdem weiss die Geschichten-Forscherin, dass der Deal mit dem Wünsche-Erfüllen oft auch schiefgehen kann.

Also erzählt der gesprächige Flaschengeist Anekdoten aus seinem Leben, das sich bereits über 3000 Jahre spannt – bis Alithea am Ende doch noch ein Wunsch einfällt.

Regisseur George Miller

«Three Thousand Years of Longing» ist ein intensiver und bunter Märchen-Trip, der Film stammt vom «Mad Max»-Regisseur George Miller.

Die Vorlage lieferte ein Roman von A. S. Byatt, der Miller seit den Neunzigerjahren nicht mehr losgelassen hat: «Er war so reichhaltig und vor allem widersprüchlich, es handelt sich um eine Geschichte, die zwar ein Märchen ist, aber dennoch eine Menge Wahrheit enthält.»

Was schaust du dir im Kino an?

«Alle für Ella»

Am Mik zu stehen und durch die Welt zu touren, das ist Ellas (Lina Larissa Strahl) Ziel. Sie meint es Ernst mit der Musik: Mit drei Freundinnen gründet sie die Band Virginia Woolfpack. Das Musikmachen trägt Ella durch ihren schwierigen Alltag.

Ihre alleinerziehende Mutter hat finanzielle Probleme, Ella kämpft sich mit Nebenjobs durch und das bevorstehende Abi macht ihr Sorgen. Die Band meldet sich bei einem Wettbewerb an, der ihnen den Einstieg ins Biz ebnen könnte – dafür müssen sie es mit dem Rapper alfaMK (Gustav Schmidt) aufnehmen.

Die Message

«Alle für Ella» soll junge Frauen darin bestärken, Musik zu machen: «Ich glaube, dass wir gerade jetzt so einen Film brauchen», erklärt die Regisseurin Teresa Hoerl in einem Pressestatement.

«Einen Film, der Mut macht, der aktiv macht und die alten Erzählungen von ‹Bitch Fights›, ‹Bros before Hoes›, aber genauso ‹Sisters before Misters› hinter sich lässt.»

Der Trailer zu «Alle für Ella».

Universal

«Madeleine Collins»

Die Übersetzerin Judith (Virginie Efira) lebt mit Melvil (Bruno Salamone) und den zwei Söhnen in Frankreich. Wegen ihres Jobs muss sie oft verreisen – das sagt sie zumindest ihrer Familie.

In Wahrheit geht sie in die Schweiz, wo sie mit ihrem anderen Mann Abdel (Quim Gutiérrez) und einer Tochter lebt. Das Ausbalancieren ihres Doppellebens und dem Lügen-Konstrukt fällt Margot allerdings zunehmend schwer.

Der Trailer zu «Madeleine Collins».

Filmcoopi

«Nos utopies communautaires»

Sie wollten die Welt verändern: Pierre-Yves Borgeaud porträtiert Schweizer Aktivstinnen und Aktivisten der 1970er-Jahre. Sie besetzten Häuser, lebten in Kommunen, kämpften für die freie Liebe. Wie gestalten diese Menschen heute ihren Ruhestand und das Zusammenleben?

Im Dokfilm werden verschiedene Wohnformen beleuchtet, um gemeinsam durchs Alter zu gehen – unter anderem Alters-WGs und Genossenschaften.

Der Trailer zu «Nos utopies communautaires».

Louise

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