Aktualisiert 02.11.2011 00:06

Stanislas Wawrinka

«Das Publikum hat mich toll unterstützt»

Nicht nur für Roger Federer, auch für Stanislas Wawrinka sind die Swiss Indoors das Heimturnier. Dass der Lokalmatador mehr im Fokus steht, stört den Romand überhaupt nicht.

von
Philipp Reich

Genauso souverän wie Roger Federer hat sich auch Stanislas Wawrinka bei den Swiss Indoors für die zweite Runde qualifiziert. Der Romand liess dem Kroaten Ivan Dodig beim 6:4 und 6:4-Erfolg keine Chance. Bei eigenem Aufschlag geriet die Weltnummer 19 kaum unter Druck, nur einmal musste er einen Breakball abwehren. Zwei Service-Durchbrüche reichten schliesslich zum verdienten Zweisatz-Erfolg.

«Ich bin sehr zufrieden, dass ich eine Runde weiter bin», sagte Wawrinka nach der Partie. «Ich habe mich hier von Anfang an wohl gefühlt. Das Publikum hat mich toll unterstützt. Das ist auch ein Grund, warum ich hier spiele.» Im vergangenen Jahr hatte Wawrinka den Swiss Indoors eine Absage erteilt, weil er sich nicht mit den Organisatoren einigen konnte. Stattdessen trat er damals beim Konkurrenz-Turnier in Valenica an.

Auftritt vor der Familie

Dass er in Basel als Schweizer Nummer 2 im grossen Schatten von Roger Federer steht, stört den Romand überhaupt nicht. «Wir spielen fast jede Woche ein Turnier. Hier kann ich aber vor dem heimischen Publikum, vor meiner Familie, vor vielen Leuten auftreten. Die Zuschauer kommen, um mich zu unterstützen. Das sind Momente, die einem bleiben und die anders sind als beispielsweise in Stockholm. Das ist für mich das Wichtigste.»

Auch bei seinem nächsten Auftritt hofft Stanislas Wawrinka auf die Unterstützung des Publikums. Wenn sich Andy Murray am Mittwoch gegen den Holländer Robin Haase durchsetzt, trifft der 26-Jährige zum 11. Mal auf den Schotten. Murray befindet sich derzeit allerdings auf einer Erfolgswelle mit 15 Matchgewinnen in Folge. Im Head-to-Head steht es 4:6 aus Wawrinkas Sicht.

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