Aktualisiert 11.08.2009 11:45

Es gibt keine ZeugenDas Rätsel des verschwundenen Schwimmers

Die Konstanzer Polizei sucht weiterhin nach einem jungen Mann, der am vergangenen Wochenende beim Seenachtfest angeblich durch das Konstanzer Hafenbecken schwimmen wollte und nicht wieder aufgetaucht sein soll.

Bisher verlief die Suche ergebnislos.

«Wir hoffen, dass sich noch Zeugen melden», sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der Fall sei rätselhaft. «Aber wir nehmen die Sache ernst».

Ein angetrunkener 18-Jähriger hatte in der Nacht zum Sonntag die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) darüber informiert, dass ein Bekannter von ihm ins Wasser gesprungen sei, um durchs Hafenbecken zu schwimmen. Anschliessend habe er den jungen Mann nicht mehr gesehen.

Er habe den 19 bis 20 Jahre alten Mann auf einem Campingplatz kennengelernt und nach seinem Sprung in den Hafen nicht mehr gesehen. Taucher hatten dann vergeblich nach dem angeblichen Schwimmer gesucht.

Wie die Polizei weiter mitteilte, hat der Hinweisgeber am Sonntag im nüchternen Zustand seine Darstellung bekräftigt. Allerdings hätten weder der angegebene Name noch der Herkunftsort oder die Mobiltelefonnummer auf die Spur des Schwimmers geführt.

Rätselhaft bleibt für die Polizei auch, dass keiner der Besucher auf der Festmeile am Bodenseeufer oder auf den Booten im Wasser den Vorfall beobachtet hatte. «Wenn in dem Bereich jemand ertrinkt, dürfte das nicht unbemerkt bleiben», sagte der Sprecher.

(sda)

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