Aktualisiert 08.01.2015 14:48

Attentat auf «Charlie Hebdo»Das sagte der Polizist noch zu seinen Mördern

Der Polizist Ahmed Merabet hebt noch die Hände und fleht um Gnade. Dann erschiessen ihn die Attentäter von Paris kaltblütig.

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cfr
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Der erschossene Pariser Polizist Ahmed Merabet (42) war verheiratet. Er selbst soll Muslim gewesen sein.

Der erschossene Pariser Polizist Ahmed Merabet (42) war verheiratet. Er selbst soll Muslim gewesen sein.

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In einem brutalen Video erschiessen die Attentäter von «Charlie Hebdo» auf offener Strasse einen Polizisten.

In einem brutalen Video erschiessen die Attentäter von «Charlie Hebdo» auf offener Strasse einen Polizisten.

Screenshot

Polizist Ahmed Merabet liegt nach einem Schusswechsel mit den fliehenden Attentätern bereits verletzt auf dem Trottoir. Er sieht die zwei Männer mit Sturmhabe auf sich zurennen. Videoaufnahmen zeigen, wie der 42-Jährige die Arme hebt.

Er fleht um Gnade. «Wolltest du uns umbringen?», schreien die Attentäter gemäss «Europe 1». «Nein, Chef», sagt der Polizist noch. Dann schiessen die Vermummten ihm im Vorbeirennen in den Kopf. Der Polizist sackt in sich zusammen. Die Attentäter rennen weiter, steigen in das schwarze Fluchtauto und sind weg.

Der ermordete Polizist war selbst praktizierender Muslim, schreibt «Daily Caller». Zur Zeit des Attentats patrouillierte er im 11. Arrondissement, in dem die Redaktion des Satiremagazins «Charlie Hebdo» liegt.

Zweiter Polizist war Vater von kleiner Tochter

Der zweite erschossene Polizist, der 49-jährige Franck Brinsolaro, war gemäss «Le Figaro» für den Schutz des «Charlie Hebdo»-Chefredakteurs Stéphane «Charb» Charbonnier zuständig. Gemäss Rocco Contento von der Pariser Polizei habe «Charb» in letzter Zeit gehäuft Todesdrohungen erhalten. Brinsolaro hinterlässt eine einjährige Tochter.

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