Das Sahlenweidli soll vermarktet werden
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Das Sahlenweidli soll vermarktet werden

Der Hype ums Sahlenweidli soll dem Emmentaler Tourismus zünftig Schub geben. Für die zweite Staffel von «Gotthelf-TV» ist eine grosse Werbe-Offensive geplant.

«Bei der ersten Staffel im Sommer wurden wir vom Erfolg überrascht», sagt Matthias Moser vom Tourismus- und Wirtschaftsverband Pro Emmental. «Diesmal bereiten wir uns vor.»

Gestern Abend wurden die Emmentaler über die geplante Werbe-Offensive orientiert: Die Webadresse www.sahlenweidli.ch soll zur grossen Plattform für nationale und internationale Surfer werden. Denn schon bei der ersten Staffel klickten täglich gut tausend Fans auf Sahlenweidli.ch. «Wir wollen nicht nur Informationen übers Sahlenweidli platzieren, sondern auch Tourismus- und Wirtschaftsangebote», sagt Moser. Beispielsweise könnten Gewerbler dort ihre Produkte direkt zum Verkauf anbieten. «Wir hoffen, dass sich möglichst viele beteiligen, damit wir das richtig gross aufziehen können.» Bereits Mitte November soll die Post abgehen.

Andreas Wüthrich von der Bäckerei Bieri aus Schangnau und Röthenbach überlegt sich ernsthaft mitzumachen: «Eine gute Sache: Wir könnten auf der Plattform unsere Gotthelf-Lebkuchen, Schlüfchüechli und das Gotthelf-Brot anpreisen.» Einzige Hürde ist noch der Preis: Eine Seite auf der Homepage soll 500 Franken kosten.

Andrea Abbühl/Philipp Probst

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