Zu viel Regen: Das schlechte Wetter vermiest Badis die Saison

Aktualisiert

Zu viel RegenDas schlechte Wetter vermiest Badis die Saison

Mieser Sommer für regionale Strandbäder: Bei tiefen Temperaturen und Regengüssen bleiben die Schwimmbecken leer.

von
Stefanie Nopper
Gähnende Leere: Die Berner Lorraine-Badi hat rund einen Drittel weniger Gäste als im Vorjahr.

Gähnende Leere: Die Berner Lorraine-Badi hat rund einen Drittel weniger Gäste als im Vorjahr.

«Wir haben die absolut schlechteste Saison seit vier Jahren», sagt Oliver Senn vom Strandbad Biel. Der Grund: Mit bisher knapp 20 500 Besuchern zählte die Badi rund 5500 Gäste ­weniger als noch im 2011 – und gar 10 000 weniger als vor zwei Jahren.

«Wir mussten am Sonntag sogar schliessen, weil es keine Besucher hatte», so Senn weiter. Auch der in diesem Jahr neu eröffnete Wasserpark konnte keine zusätzlichen Besucher anlocken: «Bei dem schlechten Wetter hilft auch ein Wasserpark nichts», so Senn.

Indoor-Aktivitäten boomen

Ebenfalls gähnende Leere herrscht im Parkbad Mün­singen: «Derzeit ziehen nur die Stammgäste ihre Bahnen. Das Defizit ist in dieser Saison nicht mehr aufholbar», sagt Bademeister Marco Tschanz. Lange Gesichter sind auch in der Berner Lorraine-Badi anzutreffen: «Wir haben einen Drittel weniger Kunden als noch im letzten Jahr», so Bruno Holzmann, Betriebsleiter des Badi-Kiosks.

Wenn es draussen nass und kalt ist, boomen derweil Indoor-Aktivitäten. «Wir bieten während der Sommer­ferien spezielle Events. So etwa einen Aquafun-Event zum Thema Olympische Spiele», sagt Jürg Schüpbach, Leiter von Bernaqua. Auch im Indoor-Seilpark Grindelwald ist der Andrang während der verregneten Sommerferien grösser als sonst.

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