Federer zu Comeback - «Das Schlimmste habe ich schon hinter mir»
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Federer zu Comeback«Das Schlimmste habe ich schon hinter mir»

Nach seiner überstandenen Knie-OP spricht Roger Federer über seine Comeback-Pläne. Zudem lobt der 40-Jährige seinen grossen Rivalen Novak Djokovic.

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Roger Federer freut sich, bald auf den Tennisplatz zurückzukehren.

Roger Federer freut sich, bald auf den Tennisplatz zurückzukehren.

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Sein letztes Spiel bestritt Federer im Juli in Wimbledon.

Sein letztes Spiel bestritt Federer im Juli in Wimbledon.

Pool via REUTERS
Die ersten drei von vier Grand-Slam-Turnieren konnte Novak Djokovic in dieser Saison für sich entscheiden.

Die ersten drei von vier Grand-Slam-Turnieren konnte Novak Djokovic in dieser Saison für sich entscheiden.

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Darum gehts

  • Roger Federer spricht erstmals über seine Knie-Operation und sein Comeback.

  • Mental habe ihn die Verletzung nicht gross belastet.

  • Der 40-Jährige bezeichnet die Saison von Novak Djokovic als «Wahnsinn».

Roger Federer lässt die Schweizer Tennis-Fans aufatmen. «Das Schlimmste habe ich schon hinter mir», sagt der 40-Jährige dem Sportinformationsdienst SID im Rahmen eines Sponsorentermins in Zürich. «Jetzt freue ich mich auf alles, was noch auf mich zukommt.»

Sein letztes Spiel bestritt der Baselbieter Anfang Juli, als er im Wimbledon-Viertelfinal in drei Sätzen am Polen Hubert Hurkacz scheiterte. Im Anschluss hatte sich Federer erneut am rechten Knie operieren lassen und für die weiteren Saison-Highlights wie Olympia oder das US-Open Forfait erklärt.

Mental sei die Verletzung für ihn kein grosses Problem gewesen. «Ich habe das Gleiche ja schon im Vorjahr durchgemacht», sagt der 20-fache Grand-Slam-Champion. «Ich hoffe, dass ich so schnell wie möglich wieder auf den Tennisplatz zurückkehren kann. Aber es braucht schon noch etwas Geduld.»

Lob an Djokovic

In Abwesenheit seiner langjährigen Rivalen Roger Federer und Rafael Nadal gelang Novak Djokovic am US-Open um ein Haar der «Grand Slam», also alle vier Major-Turniere innerhalb eines Jahres zu gewinnen. Erst im Final liess Daniil Medwedew den Traum des Serben platzen.

«Ich glaube, dass es möglich ist», meint Federer angesprochen auf den «Grand Slam». Das habe Djokovic in diesem Jahr bewiesen. «Es wird aber sehr, sehr schwierig. Was Novak in diesem Jahr geleistet hat, ist aber auch so Wahnsinn.»

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(law)

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