Traum geplatzt: «Das Schlimmste, was passieren konnte»
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Traum geplatzt«Das Schlimmste, was passieren konnte»

Die Aschewolke macht auch vor Schweizer Promis und Stars nicht Halt. Die Eurodancers etwa verpassen die WM in Amerika. Auch andere schauen in die Röhre - oder besser: Die Wolke.

von
feb

Weil die «DSDS»-Juryfrau Nina Eichinger in Los Angeles festsitzt, musste das Finale am Samstag ohne sie durchgeführt werden. Eingesprungen ist die attraktive Sylvie van der Vaart. Um ihre Tour in Irland rechtzeitig starten zu können, musste der US-Star Whitney Houston, wie ganz normale Menschen, die Fähre nehmen. Das Schiff brachte sie von England nach Irland, wo sie rechtzeitig zum ersten Konzert eintraf.

Für 5000 Dollar von Oslo nach Brüssel

Eine etwas teurere Variante wählte die Monty Python-Legende John Cleese. Weil er weder ein Zug- noch ein Schiffticket ergattern konnte, nahm er von Oslo ein Taxi nach Brüssel. Kostenpunkt: Satte 5000 Dollar. Von Brüssel fuhr der Star dann mit dem Eurostar-Train nach London, wo er wohnt.

Die Eurodancers verpassen die WM, Züri-West fehlt der Schlagzeuger

Und auch die Schweiz hat Leute, die wegen der Aschewolke in der Klemme sitzen. Die Cheerleader Eurodancers hätten am Sonntag zu den Weltmeisterschaften nach Orlando fliegen sollen, nun sitzen sie in der Schweiz fest und sind total verzweifelt. «Wir wissen nicht, was wir machen sollen, das ist das Schlimmste, was uns passieren konnte», sagt Flora Maurer, Leiterin der Eurodancers. Die Eurodancers haben laut Maurer endlich einen Sponsor gefunden, der ihnen die Teilnahme an der WM ermöglicht, und nun sieht es so aus, als würden 20 000 Franken in den Sand gesetzt. Maurer und ihre 13 Kolleginnen hoffen immer noch auf ein Wunder. «Am Montag haben wir eine Lagebesprechung, danach trainieren wir und hoffen - viel Anderes können wir nicht machen», so Maurer. Die Weltmeisterschaften starten bereits am Donnerstag.

Kuno Lauener von Züri West muss der Aschewolke wegen seine Promo-Tour ohne seinen Gitarrist Markus Fehlmann beginnen, der in der Türkei stecken geblieben ist. Der Gitarrist machte Badeferien dort.

Top-Acts werden durchgeführt in der Schweiz

Die Schweizer Auftritte von Superstar Rihanna sind hingegen nicht in Gefahr. Sie reiste im Bus an und ist bereits in der Schweiz. Andere grosse Acts stehen in näherer Zukunft nicht an.

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