«Freuen uns über die Auszeichnung» - Das schönste Haus des Jahres steht in Zürich
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«Freuen uns über die Auszeichnung» Das schönste Haus des Jahres steht in Zürich

Das Haus Alder in Zürich-Wipkingen wurde zum schönsten Haus des Jahres 2021 gekürt. Es konnte sich aus 180 Eingaben durchsetzen.

von
Lynn Sachs
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Das schönste Haus des Jahres 2021 steht in Zürich-Wipkingen.

Das schönste Haus des Jahres 2021 steht in Zürich-Wipkingen.

Sabina Bobst
Der Neubau konnte sich gegen 180 Eingaben durchsetzen.

Der Neubau konnte sich gegen 180 Eingaben durchsetzen.

Sabina Bobst
Im Einfamilienhaus werden viele rohe Materialien, wie Sichtbeton und Bachsteine, verwendet.

Im Einfamilienhaus werden viele rohe Materialien, wie Sichtbeton und Bachsteine, verwendet.

Sabina Bobst

Darum gehts

  • Das Haus Alder in Zürich-Wipkingen wurde zum schönsten Haus des Jahres 2021 gewählt.

  • Der unfertige Anschein des Neubaus hat die Jury überzeugt.

  • Die Baukosten für den Neubau sind nicht bekannt.

Fünfeckiger Grundriss, knapp 300 Quadratmeter Wohnfläche und eine Dachterrasse mit Sicht über die Stadt: in Zürich-Wipkingen hat der deutsche Architekturverlag Callwey zusammen mit dem Deutschen Architekturmuseum Frankfurt das Haus Alder in Zürich-Wipkingen zum besten Einfamilienhaus des Jahres 2021 gewählt. Der Neubau konnte sich aus 180 Eingaben durchsetzen. Die Jury lobte die stimmige Form und die Raumgestaltung des Baus, schreibt der «Tages Anzeiger». Die Baukosten für den Neubau sind nicht bekannt.

Die Bauherrschaft hatte auf der Parzelle in Zürich-Wipkingen ihr kleines «Arbeiterhäuschen» abgerissen, um mit einem Neubau mehr Platz für die dreiköpfige Familie zu schaffen. Beim Betrachten der Aussenfassade aus Beton und Backstein fällt auf, dass sie unfertig aussieht. Der überschüssige Mörtel zwischen den Backsteinen hat das Architekturpaar bewusst nicht entfernt. Das Haus sollte als «Provokation an der omnipräsenten ausdrucksarmen Perfektion am Bau» verstanden werden. Zudem sollte es in die Umgebung passen.

Auch im Innern des Hauses kommen viele rohe Materialien zum Vorschein. Das Treppenhaus ist aus Sichtbeton, in den Zimmern hat es Backsteinwände. Im ersten der drei Stockwerke befindet sich das Zimmer der Tochter und ein Wohnzimmer. Im zweiten Stock haben sich die Eltern eingerichtet. Nebst einem Schlafzimmer gibt es da einen Wintergarten, der als Büro genutzt wird. Im dritten Stock ist die Küche und das Esszimmer mit Aussicht auf die Limmatstadt. Über die Auszeichnung sagt die Familie: «Dass wir für dieses Haus geehrt wurden, freut uns sehr.»

Kontroverse um Villa von Xherdan Shaqiri

Wie verschieden die Geschmäcker sein können, zeigte kürzlich die Debatte um den geplanten Hausbau von Nati-Star Xherdan Shaqiri. Gegen den Bau in Rheinfelden AG haben Anwohnerinnen und Anwohner Einsprache erhoben. Der Grund: das Betongebäude passe nicht in die Umgebung des Kapuzinerbergs. Die Visualisierungen der 260 Quadratmeter grossen Villa aus Naturgestein zeigen viele Fenster, mehrere Balkone und eine Pergola. Wie dem Baugesuch zu entnehmen ist, nimmt die Garage 112 Quadratmeter des Erdgeschosses ein. Die Flachdächer des Hauses sollen grossflächig begrünt werden, zudem ist eine Solarstromanlage auf den Dächern vorgesehen. Geplant wurde das Domizil vom Architekten Enrico Kyburz mit Büro in Killwangen. Das Baugesuch ist noch hängig.

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