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Das Schwarzkehlchen feiert Comeback

Dank Ökoflächen im Landwirtschaftsgebiet wird die einst bedrohte Vogelart der Schwarzkehlchen zunehmend häufiger. Der Bestand hat sich in den letzten 25 Jahren auf über 500 Paare mehr als verdoppelt.

Dies teilte die Vogelwarte Sempach mit. Das Schwarzkehlchen ist recht anspruchslos und kommt mit etwas Brachland am Rand einer Kiesgrube, einer ungemähten Bahnböschung oder mit einem überwachsenen Wegrand und ein paar Sträuchern zurecht. Weil Landwirte wenig produktive oder mühsam zu bewirtschaftende Flächen aufgaben und im Kulturland Ökoausgleichsflächen bereitstellten, haben sich dem Schwarzkehlchen neue Möglichkeiten eröffnet. Es lauern aber auch Gefahren. Weil das Schwarzkehlchen am Boden brütet, fallen viele Nester Räubern oder landwirtschaftlichen Arbeiten zum Opfer. Deshalb gelingt nur jeder zweite Brutversuch. Zudem erleidet das Schwarzkehlchen in kalten Wintern hohe Verluste. Die kleine Drosselart zählt zu den ganz zeitigen Frühlingsboten: Erste Heimkehrer treffen bereits Ende Februar ein. (dapd)

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