Roger Federer: «Das Selbstvertrauen ist zurück»
Aktualisiert

Roger Federer«Das Selbstvertrauen ist zurück»

Roger Federer hat Nikolai Dawydenko im Viertelfinal von Dubai regelrecht vom Platz gefegt. Der Mastro freut sich, dass endlich wieder alles nach Plan läuft.

von
pre

Roger Federers Formstand stimmt wieder. Nach dem hart erkämpften Erstrundensieg gegen den Tunesier Malek Jaziri, steigert sich die Weltnummer 2 bei seinem zweiten «Heimturnier» in Dubai von Runde zu Runde. Im Viertelfinal liess der Maestro Nikolai Dawydenko beim 6:2, 6:2-Sieg absolut keine Chance.

Nach dem frühen Aus in Rotterdam und dem Satzverlust gegen Jaziri wirkte Federer etwas verunsichert. Doch mit dem Blitzsieg in 54 Minuten gegen den Russen verflogen bei Federer alle Zweifel. «Ich musste in der ersten Runde etwas kämpfen, in der zweiten liefs dann besser. Das war bislang sicher mein bestes Match des Turniers», so der Baselbieter. «Es ist wichtig, dass das Gefühl und das Selbstvertrauen wieder zurück sind.»

Dass er so gross aufspielen würde, hatte Federer aber nicht gedacht. «Ich war ein bisschen überrascht, wie einfach es lief. Es war ein guter Match für mich», freute sich die Weltnummer 2. «Ich habe sehr gut aufgeschlagen und meinen Return im Vergleich zu den letzten Partien stark verbessert.»

19. Sieg im 21. Duell

Dem Tempo, das Federer vorlegte, konnte Dawydenko nicht annähernd folgen. Er brachte 82 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld. Am Ende hatte er dem eigentlich starken Rückschläger beim Returnspiel nur acht Punkte zugestanden. Dawydenko ging im 21. Duell mit Federer zum 19. Mal als Verlierer vom Platz, während der Sieger auf dem Court noch lange Zeit Autogramme verteilte.

Im Halbfinal trifft Federer auf Tomas Berdych. Gegen den Tschechen führt der Schweizer im Head-to-Head zwar noch mit 11:5, in letzter Zeit hatte er aber immer mehr Mühe. Seit 2010 verlor er vier der sieben Begegnungen, darunter die letzte im Viertelfinal des US Open 2012. «Berdych ist einer der Spieler auf der Tour mit der meisten Power. Dass ich einige Male gegen ihn verloren habe, lag vor allem an seinem starken auftreten», lobt Federer seinen nächsten Gegner.

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