Aktualisiert 01.10.2010 05:43

Einkaufszentrum

Das ShopVille wird 40

Am 1. Oktober 1970 war am Zürcher Bahnhofplatz nichts mehr, wie es war. Die Fussgänger mussten fortan unten durch. Als Entschädigung lockte ein Einkaufszentrum.

Seit 40 Jahren können Bahnreisende im Zürcher ShopVille, dem unterirdischen Einkaufszentrum am Zürcher Hauptbahnhof, einkaufen. Heute sind in ShopVille-RailCity Zürich insgesamt 135 Geschäfte vertreten.

Die Geschäfte erwirtschaften auf einer Fläche von 17 000 Quadratmetern einen jährlichen Umsatz von 410 Millionen Franken, wie ShopVille am Donnerstag mitteilte. Täglich frequentieren über 300 000 Personen das ShopVille, das an 365 Tagen geöffnet ist.

Die Stadt Zürich hatte am 1. Oktober 1970 nach zwei Jahren Bauarbeiten das ShopVille eröffnet. 20 Jahre später kamen im Zusammenhang mit dem Bau des Bahnhofs Museumstrasse im Mai 1990 unter dem Hauptbahnhof weitere Verkaufsflächen dazu.

Nach dem Bau der Durchmesserlinie gibt es im Jahr 2013 neue Verkaufsflächen auf 2500 Quadratmetern, wie es in der Mitteilung heisst.

In den 1980er-Jahren litt das ShopVille unter der Drogenszene auf dem Platzspitz. Milan Prenosil, Präsident der Mietervereinigung ShopVille, wird in der Mitteilung zitiert, dass damals sogar eine Schliessung zur Diskussion gestanden sei. (sda)

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